Let’s talk about relationships

Diese nachfolgenden Gedanken hatte ich heute Morgen beim Duschen, ich weiß nicht genau, was man mir damit sagen möchte aber ich habe das dringende Bedürfnis diese Gedanken zu manifestieren.
Lasst uns über Beziehungen sprechen: Dabei möchte ich besonders auf Beziehungen-bzw. eher um Sichtweisen von damals eingehen und zum Vergleich meine jetzige Beziehung beschreiben und erklären, was mir persönlich wichtig ist. „Früher“ habe ich es geliebt frei zu sein, ich wollte mein Single-Leben so lang wie möglich erhalten und einfach das tun was ich wollte. Ich war egoistisch. Wenn ich gefragt wurde, warum ich denn Single sei kam meine Standardantwort „Keine Zeit für sowas“. Und im Prinzip stimmte das auch, ich arbeite Vollzeit, gehe 3-4 Mal die Woche zum Training, habe meinen Blog um den ich mich kümmere und bin selbstständig und arbeite oft am Wochenende. Für mich war es unvorstellbar da noch einen Freund miteinzubinden. Ich habe es geliebt auf Partys zu gehen und mir keine Gedanken darum zu machen was passieren könnte, fand es super dahin zu gehen wo ich wollte ohne Bescheid sagen zu müssen wo ich bin. Ich zog mein eigenes Ding durch und betrachtete mein Leben als pure Freiheit. Bedingt durch ein paar Ängste hatte ich auch einfach keine Lust jemanden an mich zu lassen. Meine Gefühle waren meine Sache und ich wollte mein Herz vor jedem verschließen. Körperliche Nähe war okay aber wer ich wirklich bin, wie ich ticke, war eine Sache, die ich mit keinem teilen wollte. Trotzdem ging es mir gut und habe dieses Leben genossen.
Meine Meinung hat sich schlagartig geändert als ich meinen Freund kennengelernt habe. Um genau zu sein kennen wir uns seit 8 Jahren, waren damals zusammen und haben uns vor 3 Jahren nochmal neu kennengelernt.
Mit ihm kann ich frei sein, er unterstützt mich wo es nur geht und motiviert mich. Es ist einfach genau das, was ich brauche. Wir sind einfach ein Team und unternehmen viel zusammen, lachen und erweitern unseren Horizont. Während ich früher nachhause kam und froh war allein zu sein gibt es für mich heutzutage nichts Schöneres als von der Arbeit nachhause zu kommen und meinen Freund mit einem Kuss zu begrüßen. Auch habe ich früher nie wirklich gekocht, für mich allein hat sich das nie gelohnt, heutzutage besuchen wir Kochkurse und kochen fast jeden Abend etwas Außergewöhnliches. Ein weiterer wichtiger Knackpunkt ist das Vertrauen: Meine damaligen Beziehungen waren einfach nicht das, was man als vertrauenswürdig bezeichnen kann. Es gab ständig Vertrauensmissbräuche, Geheimniskrämerei  und Ängste. Natürlich will ich mich hier nicht als Engel darstellen aber all diese Ängste habe ich jetzt nicht mehr. Null. Ich vertraue meinem Freund zu 100%, das ist ein Satz, den ich mich früher nie habe sagen hören und dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich. Generell bin ich froh und stolz über das, was wir geschafft und erreicht haben. Ich denke das Besondere an unserer Beziehung ist, das wir uns gegenseitig immer unterstützen und versuchen das Maximum aus dem Anderen zu holen und einfach über Alles reden und lachen können. Diese Vertrautheit ist einmalig. Vielleicht liegt es auch daran, dass man einfach erwachsener geworden ist und an die Zukunft denkt, ich kann das nicht mit Bestimmtheit sagen. Was ich aber mit Bestimmtheit sagen kann ist, dass ich mich noch nie so wohl an der Seite eines Partners gefühlt wie in meiner jetzigen Beziehung.
Freiheit bedeutet für mich nicht „Single zu sein und tun und lassen zu können was man möchte“. Auch in einer Beziehung kann man frei sein, neue Dinge erleben, neue Orte besuchen. Wenn ich nach dem Training abends lesen möchte anstatt zu netflixen kann ich das tun ohne mir den Kopf zu zerbrechen ob ich mit dem Verhalten „Zeit für mich zu haben“ meinem Partner schade. Das hat auch viel mit Respekt zu tun, ich respektiere meinen Freund genauso wie er mich. Auf unserem Roadtrip durch Amerika habe ich mich so frei wie nie zuvor gefühlt und hatte dabei meinen Freund an meiner Seite und wir haben all diese schönen und atemberaubenden  Momente geteilt. Nicht umsonst heißt es ja „Moments are magical when shared“.


LOOKBOOK 
Kleid KISS THE SKY | Hut H&M | Strumpfhose TOPSHOP | Boots ASOS


2 Kommentare

  1. 16. April 2018 / 13:36

    Dein “vorheriges Ich” spricht mir zu 100% aus der Seele, denn ich war in der gleichen Situation. Danke für den Beitrag, du machst mir echt Hoffnungen, dass es vielleicht doch jemand passenden da draußen gibt :).
    Liebe Grüße
    Katharina von http://www.katharina-elisa.de/

    • ninawirths
      Autor
      16. April 2018 / 20:11

      Meine Liebe, vielen Dank für Dein Kommentar. Da draußen wird es jemanden geben, meistens kommt sowas aber unverhofft. Ich habe auch alle Hoffnungen an die Liebe verloren aber irgendwann kommt derjenige, der Dich eines besseren belehrt <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.