Ich bin einer Powerfrau! Zumindest sagen das die meisten, wenn sie hören, was ich so alles mache.
„Wann hast Du denn mal Zeit für Dich?“ oder „wie bekommst Du alles unter einen Hut“ sind wohl die meisten Fragen die ich erhalte, wenn ich meine Hobbies schildere.
Jetzt ist die Frage: Was „mache“ ich denn so?
Ich arbeite Vollzeit, gehe ungefähr 5 mal die Woche zum Sport, arbeite des Öfteren an Wochenenden und meine drei liebsten Hobbies nehmen unglaublich viel Zeit in Anspruch. Aber nur auf den ersten Blick. Zudem finde ich noch Zeit für Freund, Familie und Freunde.
Hier noch kurz meine drei größten Hobbies: Boxen, bloggen und lesen.

Wie bringe ich das alles unter einen Hut? Im Grunde genommen, ist es bei mir einfach eine Frage der Routine bzw. der Zeiteinteilung.
Das ich unter der Woche zwischen 8-17 Uhr arbeite kann ich nicht ändern, aber diese Zeit nutze ich vor allem, um einer meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Dem Lesen: Die Zugfahrt und meine einstündigen Pausen nutze ich normalerweise zum Lesen, ebenso wende ich mich vor dem Schlafen gehen ein paar Seiten zu. Auch verbringe ich gern an den Wochenenden oder Feiertagen, wenn ich keinen Job habe, mit Büchern.

Kommen wir nun zum Sport:  Nach meiner Arbeit fahre ich normalerweise umgehend zum Sport bzw. zum Boxen. So komme ich gar nicht erst in Versuchung mich zuhause niederzulassen sondern erledige das direkt nach der Arbeit. Meistens bin ich dann gegen 19.30/20 Uhr zuhause sodass ich noch mit meinem Freund kochen kann und wir den Abend zusammen verbringen. Auch hier seht Ihr, dass ich keine unnötige Zeit verstreichen lasse indem ich vorher noch nachhause komme sondern direkt eisern die Stunden nach meiner Arbeit nutze.
Zudem brauche ich den Sport einfach als Ausgleich: Wenn ich einen schlechten Tag habe gibt es nichts besseres als den Sandsack (oder meinen Sparringpartner) ordentlich zu vermöbeln.

Nun entlüfte ich ein großes Geheimnis meines Bloggeralltags: Natürlich sind die Bilder, die ich bei Instagram und Co. poste nicht jeden Tag gemacht worden. Selbstverständlich gibt es auch Bilder die ich tagesaktuell hochlade aber meistens arbeite ich vor: Das bedeutet, dass wenn ich mich mit meinen Freundinnen treffe, wir 4-5 Outfits shooten, sodass ich immer gut mit Bildern für die kommenden Tage versorgt bin. Aktuell habe ich leider einen kleinen Engpass, aber am Wochenende wird bestimmt wieder einiges neues fotografiert. Meiner Meinung nach, dauert es länger, die Bilder auszusortieren als sie zu knipsen. Zum Bearbeiten meiner Bilder benutze ich Lightrooms und ich benutze Presets. Die Bearbeitungseinstellung muss also nicht bei jedem Bild von vorn begonnen werden, so spare ich einiges an Zeit. Auch hier seht Ihr, dass der Aufwand für mein wohl größtes Hobby gar nicht so extrem groß ist wie man vielleicht vermutet.
Wichtig ist für mich einfach auch der Spaß bei der Sache: Ich würde niemals unter Druck arbeiten wollen, klar verdiene ich mit dem Bloggen auch Geld und habe Kunden, die Deadlines vorgeben aber das alles schaffe ich ohne dem Druck ausgesetzt zu sein.

Das ich an den Wochenenden freiwillig arbeite stört mich nicht. Ich bedenke immer, dass ich dafür ja Geld erhalte und ich in meinem Leben noch so einiges vorhabe und reisen möchte sodass ein „kleiner“ Extralohn ja nicht schlecht ist. In meinem Hauptjob verdiene ich zwar gutes Geld aber das hält mich nicht davon ab, noch mehr zu verdienen. Außerdem kann ich diese Jobs nicht mit meiner Vollzeitstelle vergleichen da man sich zum „rumstehen und gut aussehen“ kein Bein ausreist. Und wenn man sich davon einen Shoppingtripp nach London finanziert, auf einen iMac spart oder sich eine neue Kamera zulegen will muss man halt was dafür tun. Ehrgeizig war ich schon immer und ich liebe es, mir selbst meine Träume zu erfüllen.

Allerdings habe ich meine aktuelle Lebensroutine dem Support meines Freundes, Freunde und Familie zu verdanken, sie lassen mich machen und unterstützen mich und stellen mir keine Steine in den Weg wofür ich total dankbar bin. Ja, ich habe total viel Energie und Power und gebe immer mein Bestes aber es gibt auch Tage, an denen ich einfach mal nach der Arbeit direkt nachhause komme und es genieße nichts zu tun und auf der Couch zu liegen. Aber solang ich alles noch kann und diese Energie habe nutze ich sie auch.


LOOKBOOK
Shirt FOREVER21 | Cordjacke BOOHOO | Hose MISSGUIDED | Schuhe ASOS


2 Kommentare

    • ninawirths
      Autor
      10. Oktober 2018 / 18:50

      Thank you 🙂

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