Tag 1 – INNSBRUCK
Als um drei Uhr an einem Freitagmorgen der Wecker geklingelt hat, dachte ich zuerst „ich bleib einfach liegen“. Nachdem ich mich dann fertig gemacht und die letzten Sachen in meinen Koffer gepackt habe, ging es auch schon los in Richtung Süden. Unser erster Stopp war Innsbruck, wo wir auch gegen 13 Uhr waren. Einglück hatten wir kein bzw. kaum Stau und haben unterwegs keine langen Pausen gemacht, sodass wir den Mittag und Nachmittag dort verbracht haben.

Innsbruck ist eine wahnsinnig süße und altmodische kleine Stadt in Österreich, mit zahlreichen bunten Hausfassaden und österreichischem Flair. Falls Ihr mal auf der Durchreise seid und Innsbruck euren Weg kreuzt, lohnt es sich einmal dort zu halten. Das Zentrum ist relativ übersichtlich, sodass man das Wesentliche schnell erkunden kann. Natürlich habe ich mich vor unserem Reisebeginn sehr auf diverse Restaurantbesuche gefreut. Mir persönlich gefällt es Essen zu gehen, Neues auszuprobieren und das Essen hat bei meinen Reisen einen größeren Aspekt als noch vor fünf Jahren. Unser Mittagessen haben wir dann im Restaurant  „Alstadtbeisl“ direkt im Zentrumsplatz eingenommen. Für mich gab es einen Salat mit Spargel und Cashewkernen wobei meine Cashewkerne vergessen wurden und zum Nachtisch dann den guten alten Apfelstrudel mit Vanilleeis. Das Ambiente war klasse und ich habe den Urlaubsanfang sehr genossen.
Anschließend ging unsere Tour weiter zu unserem Airbnb welches in der Nähe von Trient, Italien lag. Allein der Weg dorthin war sagenhaft, die Landschaft hat sich extrem verändert, die Berge sind atemberaubend und die Dörfer sehr idyllisch.

Unser Airbnb war ein super modernes kleines Apartment mit Ausblick auf einen See, zwei Schlafzimmern (wir waren zu 4.), Küche und neuem Ambiente. Dort angekommen, haben wir uns erstmal eingerichtet und uns von der langen Autofahrt erholt. Zudem sind wir früh ins Bett gegangen, da unser nächster Tag ebenfalls früh begonnen wurde.

Tag 2 – VENEDIG
Auf Venedig habe ich mich wahnsinnig gefreut und meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Von unserem Standort in Trient aus haben wir knappe 2,5 Stunden nach Venedig gebraucht und zugegeben: Wenn man auf die Halbinsel fährt wirkt die Stadt eher unspektakulär. Das Auto wurde geparkt und via Bootshuttle sind wir auf die gegenüberliegende Seite gefahren worden wo das typische Venedig einen Willkommen heißt: Brücken, Kanäle, Masken und jede menge Touristen. Unsere Expedition durch Venedig haben wir am Markusplatz begonnen und sind anschließend den Schildern Richtung Rialtobrücke gefolgt. Da wir nicht gefrühstückt hatten und die Italiener anscheinend keine Frühstücksmenschen sind, haben wir uns in ein italienisches Restaurant gesetzt und für mich gab es erstmal eine Pizza mit Vierkäsesorten, und diese war unglaublich lecker! Leider weiß ich den Namen nicht mehr, aber wenn man den Schildern in Richtung Rialtobrücke folgt, kommt man an so vielen Restaurants vorbei. 
An der Rialtobrücke angekommen haben wir dort erstmal jede Menge Fotos gemacht. Dort sind einige Fotospots aber leider ist die Brücke so überlaufen, dass man Glück haben muss einen freien Spot zu finden.

Ein leckeres Eis durfte ebenfalls nicht fehlen und als Highlight des Tages haben wir noch eine Gondelfahrt gemacht. Eine Gondelfahrt kostet 80 Euro, da wir zu viert waren hat jeder 20 Euro bezahlt für circa 30min. Während der Fahrt hatten wir mehrfach das Gefühl umzukippen da das eine ganz schön wackelige Geschichte ist. Abgesehen vom Gleichgewichtsirrtum erhält man aber einen fabelhaften Einblick, und durch die Kanäle zu fahren ist wunderschön. Nach Beendigung der Tour haben wir die Area rund um die Rialtobrücke noch erkundet und sind anschließend zurück zum Parkhaus gelaufen. Der Weg dorthin war ebenfalls inspirierend und schön, unter anderem haben wir noch das Bild von Banksy gesehen.  Man merkt direkt, dass abseits von den Hauptsehenswürdigkeiten die Gassen und Brücken relativ leer sind und man hat gutes Glück einen coolen Fotospot zu finden wenn man ein bisschen zu Fuß durch Venedig läuft. 

Ich muss zugeben, dass ich mir keinen genauen visuellen Plan von Venedig einprägen konnte da es einfach so unbeschreiblich viele enge Straßen, Gassen, Kanäle und Brücken gibt das es mir schwer viel. Was ich allerdings sagen kann ist, das die Stadt traumhaft malerisch ist und das man fernab von Touristen auch schöne Plätze und Orte findet, die nicht überlaufen sind. Auch gibt es dort richtig coole Geschäfte wie Victorias Secret, Oysho oder Moschino in denen man wunderbar shoppen kann.
Es gibt einfach noch so unendlich viel dort zu entdecken aber innerhalb eines Tages haben wir leider nicht geschafft alles zu sehen. Aber der erste Eindruck ist auf jeden Fall positiv und ich würde super gern nochmal dorthin. Preislich gesehen ist Venedig fair, für eine Groß-bzw. Touristenstadt ist alles durchaus bezahlbar, nur sollte man sich bei Restaurantbesuchen vorher informieren ob zusätzlich Steuern und Trinkgelder hinzukommen.

Auf dem Rückweg nach Trient sind wir noch nach Verona gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Obwohl aber schon alle Geschäfte geschlossen hatten, haben wir uns im Zentrum noch umgesehen. Die Innenstadt war sehr gut besucht, überall gab es Bars, Restaurants und etwas zu sehen, wie zum Beispiel den Balkon aus „Romeo und Julia“. Auch steht dort ein Kolosseum welches wir uns gern angesehen hätten, auf Grund der späten Zeit war das leider nicht mehr möglich.

Tag 3 – BOZEN
Auch unser dritter Tag startete sehr früh, da wir für diesen Tag auch einiges geplant hatten. Unter anderem ging es Morgens nach Bozen. Dort wollten wir zuerst frühstücken gehen aber auch hier haben wir kein Café gefunden. Also sind wir zuerst in das Südtiroler Archäoligiemuseum gegangen. Der Eintritt kostet 7 Euro und ich muss zugeben, der Besuch gehört eindeutig zu meinen Highlights dieses Kurztrips. Dort kann man nämlich den Ötzi besuchen und erfährt alles über sein Leben , seinen Tod, den Ausgrabungen sowie zu seiner Ausrüstung. Für mich war es einfach unglaublich interessant die Leiche des Ötzis zu sehen und in der Zeit zurückzureisen. Ich kann wirklich jedem empfehlen, solltet Ihr in der Nähe sein, das Museum zu besuchen da der Anblick echt einmalig ist.

Nach dieser Erfahrung ging es für uns erstmal essen! Zu Mittag (oder für uns noch zum Frühstück) gab es traditionelle bayrische / österreichische Küche in Form von Nocken und einem Radler. Bozen an sich ist eine süße Stadt aber auch relativ klein und unscheinbar. Unser letzter Stop, und auch der, weswegen wir eigentlich so weit in den Süden gefahren sind, war der Gleitschirmsprung in Bad Saltaus. Auch hier habe ich die Autofahrt sehr genossen da die Berge einfach eindrucksvoll sind. Bad Saltaus und die Gegend herum ist schon ziemlich touristisch. Überall gibt es Apartments, Restaurants, und Touristeninformationen. Da ich selbst nicht gesprungen bin, habe ich in einem Café gewartet, einen Latte Macchiato getrunken, die Gegend genossen und die Landung beobachtet. Jedoch habe ich mir geschworen, dass ich beim nächsten Mal auf jeden Fall auch springen würde da Sascha soviel Positives berichtet hat. Abends waren wir dann noch in dem Örtchen sehr exklusiv essen und haben den letzten Abend sehr genossen.

Die Gegend in Südtirol ist echt unglaublich schön und es gibt soviele Möglichkeiten sich dort zu beschäftigen: Wandern, Skifahren, Gleitschirmspringen, Reiten und und und. Leider konnten wir bei unserem Kurztrip nicht alles machen und unsere Gegend komplett erkunden aber es war ein wunderbarer Urlaub um Südtirol zum ersten Mal kennen-und lieben zu lernen. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, nochmal dorthin zu fahren und die Gegend sowie die Berge zu erkunden, natürlich dann etwas länger da drei Tage echt kurz und anstrengend waren.

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