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Noch etwas gerädert vom Jetlag sitze ich vor dem Laptop und fasse die ersten 2 Tage von New York aus zusammen, damit Ihr Euch einen Eindruck verschaffen könnt, was wir alles so geschafft und gesehen haben. Immer noch bin ich sprachlos von all den Eindrücken und Erfahrungen, die wir in den vergangenen Tagen gesammelt haben. Leider ging die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei und ich hätte noch gut ein paar Tage dranhängen können, wobei mein Konto mir sicherlich dankbar ist, dass ich wieder in Deutschland bin.

In New York leben etwas mehr als 8,5 Millionen Menschen, mit seinen 8,875 Prozent Steuern ist NY der teuerste Bundesstaat und die Taxen und Autos leisten sich ein durchgängiges Hupkonzert. Menschenmassen sammeln sich auf den Straßen, jeder dritte trägt einen Starbucks-Becher und wirkt unglaublich gestresst. Modetechnisch ist New York total inspirierend und geschichtlich wahnsinnig interessant. Zudem ist sie geografisch relativ einfach zu verstehen. Es gibt dort einfach super viel zu sehen und zu lernen, die Sehenswürdigkeiten rauben einem den Atem. Meiner Meinung nach sollte man New York einmal in seinem Leben erleben.

DER FLUG
Geflogen sind wir mit Eurowings ab Düsseldorf nach New Jersey, in 8,5 Stunden habe ich viel gelesen und drei aktuelle Filme geschaut. Das Boardprogramm ist echt grandios und für jeden was dabei. Auch das Essen hat mir gut geschmeckt.
Für mich war es leider jedoch einer der schlimmsten Flüge meines Lebens. Nicht wegen des Fluges an sich (nur wenig Turbolenzen) sondern wegen der Menschen: Ein nonstop schreiendes Kind (ich habe richtigen Hass verspürt), vor und hinter mir kotzende Menschen und ein Mann ist zusammengebrochen. Ich war so froh, als wir gelandet sind.

UNSER HOTEL
Übernachtet haben wir im Hotel „Marrakech“ (via booking.com gebucht) welches sich auf der Upper Westside befindet. Die Subway-Haltestelle ist direkt vor der Haustüre, sodass man bequem ab der Haltestelle 103 direkt bis ganz in den Süden zum Battery Park fahren kann. Preislich war das Hotel „okay“, das Zimmer war zwar super klein, es gabt kein Tageslicht weil das Fenster direkt an einer Mauer gelegen hat und es war durchschnittlich sauber. Da wir aber den ganzen Tag unterwegs waren und das Zimmer nur zum schlafen und duschen genutzt haben war das ausreichend. Mal hatten wir nur ein Handtuch, mal wurden uns 4 Handtücher ins Zimmer gelegt, einmal hatten wir sogar Bettlaken lose auf dem Bett. Jeder Tag war somit eine Überraschung. Jedoch war unser Bett ziemlich bequem.

Da wir Nachmittags in New Jersey gelandet sind und mit Zoll, Gepäckausgabe, Fahrt zum Hotel erst Abends angekommen sind, haben wir im Hotel eingecheckt und uns kurz frisch gemacht und waren anschließend bei uns in der Gegend noch eine Ramen bei „Naruto Ramen“ essen. Leider fing es danach so stark an zu regnen, sodass wir wieder ins Hotel mussten und dort den ersten vollen Tag geplant und vorbereitet haben und anschließend schlafen gegangen sind.

TAG 1
Noch vom Jetlag geprägt und zu unserem Vorteil sind wir um 6:30 Uhr hellwach und gut ausgeschlafen aufgestanden und haben uns in Ruhe fertig gemacht. Unser erster Frühstücksspot war eine schnuckelige Bakery names „Tisserie“ in der ich vor 3 Jahren schon mal war und meinem Freund damals schon von dem Zucchini-Muffin vorgeschwärmt habe. Nie hätte ich gedacht, dass wir dort mal zusammen sitzen und einen überteuerten Muffin und Kaffee einnehmen. Vorher haben wir einen kurzen Spaziergang durch den unteren Teil des Central Parks gemacht und uns so schon mal den ersten Eindruck verschafft. Wir haben einen Tag vorher erfahren, dass an dem besagten Tag auch „St. Patricks Day“ ist und waren total froh darüber, dieses Ereignis miterleben zu dürfen. Bevor es jedoch soweit war, haben wir noch den Trump Tower besucht und waren ein wenig auf der 5th Avenue shoppen und sind bis zur St. Patricks Church gelaufen. Die Parade haben wir uns ungefähr eine Stunde angeschaut bevor wir unsere Erkundungstour weitergeführt haben. Wir sind durch sämtliche Seitenstraßen spaziert, haben den Rockerfeller-Platz besucht, waren in diversen Geschäften wie American Girl, dem Spielzeugeschäft FAO Schwartz und dem Nintendo Store. Anschließend ging es zum Empire State Building, welches einer meiner persönlichen Highlights in New York war. Auf dem Weg nach oben hatte ich ziemlich weiche Knie da ich kein großer Fan von Höhen bin, aber nach dem ersten Schock habe ich die Aussicht auf mich wirken lassen und zwar total gefesselt: In dem Moment kam ich mir so unglaublich klein vor. Die Stadt ist einfach riesig, gigantisch und atemberaubend. Außerdem kann man sich so ganz gut einen geographischen Überblick verschaffen. Nach dieser grandiosen Erfahrung sind wir zu Fuß zum Flat Iron District gelaufen und haben uns das weltberühmte Flat Iron Building angeschaut und Fotos gemacht.Als letzten Punkt des Tages waren wir noch in der Public Library und haben uns dort umgesehen. Für einen Bücherliebhaber wie mich ein absolutes Muss: Zwischen neueren Ausgaben diverser Romanen bis hin zu alten antiken Wälzern und Landkarten findet man dort alles.
Abendessen gab es bei „Shake Shack“ einer Burger-Factory welche auch eine Auswahl an vegetarischen Burgern hat. Den Laden gibt es mehrmals in NY, aber meiner Meinung nach ist er für die Leistung etwas überteuert und geschmacklich auch nichts besonderes.

TAG 2
Typisch amerikanisch haben wir unseren zweiten Tag mit einem super leckeren Powerfrühstück im „Demitesse“ bei uns in der Nähe in der Upper Westside gestartet. Für mich gab es ein Avocado Toast mit Spiegelei und Tomaten und als Beilage Kartoffeln (welche leider viel zu scharf gewürzt waren). Anschließend sind wir zu Fuß zur Columbia Universität gelaufen, das war mein erster Besuch auf einer Elite-Uni. Das Gelände wirkt total einladend, sauber und eindrucksvoll und meiner Meinung lädt es zum Lernen ein. Nachdem wir uns dort umgesehen haben begann ein intensiver und zweistündiger Ausflug durch den Central Park. Wir sind tatsächlich einmal komplett durchgelaufen und haben uns alles angesehen. Zudem war ich kurz davor ein Streifenhörnchen einzustecken die überall rumlaufen. Das „MoMa“ stand ebenfalls auf unserer Liste und im Voraus haben wir uns schon Tickets bei „GetYourGuide“ bestellt um nicht anstehen zu müssen. Insgesamt haben wir auch 2,5-3 Stunden dort verbracht und uns Werke unter anderem von Van Gogh oder Frida Kahlo angeschaut. Auch eine Balettaufführung fand während unseres Aufenthalts statt. Nachdem wir ordentlich aufgewärmt haben (teilweise war es draußen super windig und kalt), haben wir nochmals die Gegend der 5th-7th Avenue erkundet.
Abends ging es dann in ein veganes Restaurant, und zwar ins „P.S. Kitchen„, welches sich direkt in der Nähe des Time Squares befindet. Die Preise dort sind schon etwas gehoben, es gibt nur eine kleine Auswahl an Gerichten dafür sind diese aber extrem lecker und vegan. Zudem steht in der Karte, dass die Gewinne gespendet werden.
Gesättigt und gestärkt haben wir uns anschließend noch den Time Square bei Nacht angeschaut. 

So endeten die ersten 2,5 Tage aber diese steckten bereits voller Erlebnisse und Überraschungen. In New York habe ich mich total verliebt wobei ich niemals dort wohnen könnte.


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