So Freunde und Leidgenossen des ÖNV, die meisten wissen ja jetzt bereits, dass ich seit circa einem halben Jahr mit der Bahn zur Arbeite fahre. Auch wenn die Umstellung von Auto zur Bahn anfangs doch ungewohnt war finde ich es mittlerweile super entspannend. Ganz bewusst ignoriere ich jetzt die ständigen Verspätungen, denn ich möchte mit Euch gerne teilen, was ich durchs Bahnfahren gelernt habe. In den letzten Tagen habe ich mir oft Gedanken gemacht, was so meine Top 10 sind und diese dann mal für Euch zusammengestellt. Teilweise musste ich selbst über mich lachen.

1.) Es gibt tatsächlich Menschen für das Bahnklo benutzen. Für mich gibt es nichts ekelhafteres und krankheitserregendes als ein Bahnklo! Niemals würde ich auf dieses Ding gehen.
2.) Ganz einfach und simpel: bist Du zu früh kommt die Bahn zu spät. Bist Du zu spät (Sekunden reichen) kommt die Bahn plötzlich pünktlich.
3.) Oft ist es die ältere Generation welche den Nebensitz mit einer Tasche belegt, in der Hoffnung, keiner setzt sich daneben. Come on!
4.) Der morgendliche Gang zum Bahnhof tut gut! Also, so lang es halbwegs trocken ist.
5.) sooo dreckig und stinkig ist es garnicht, wie anfangs gedacht. Im Gegenteil, bisher hatte ich noch nie irgendwas Ekelhaftes mitbekommen (außer Menschen, die das Bahnklo benutzen)
6.) Man nimmt seine Umgebung / Stadt ganz anders wahr. Ich weiß nun, dass alle 2 Tage die Innenstadt gereinigt wird und Reklametafeln beim switchen der Reklame Geräusche machen
7.) Ich habe wesentlich mehr Zeit zum Lesen! Das ist mein liebstes Argument.
8.) Ich habe gelernt, die Luft lang anzuhalten. Kranke und manchmal auch stinkende Menschen sind auf einer Bahnfahrt von 20min auszuhalten ist nicht so einfach.
9.) Meine Kondition hat sich verbessert dank der gelegentlichen Sprints.
10.) Man muss extrem aufpassen wo man am Bahnhof steht. Tauben scheißen so oft von oben runter, deshalb meide ich es zum Beispiel unter den Lampen zu stehen.


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T-Shirt BERSHKA | Hose ASOS | Schuhe H&M