Natürlich hoffe ich, dass ihr ein wunderschönes Wochenende hattet. Ich kann mich nicht beklagen da ich super produktiv war und darüber hinaus haben wir super viel mit Freunden unternommen. Kommen wir nun zu dem Post, auf welchen ich mich wahnsinnig freue weil die Bilder einfach gigantisch sind und ich sie mir immer wieder gern anschaue.

Fangen wir aber von vorn an. Nachdem wir lecker in dem Hostel in Galway gefrühstückt haben sind wir direkt losgefahren in Richtung „Cliffs of Moher“. Die Route dorthin ist einfach atemberaubend schön weil man einfach super viel von der irischen Landschaft zu sehen bekommt. Nicht nur wunderschöne saftig grüne Felder und Wiesen und jede Menge Tiere sind zu sehen sondern auch Burgruinen kommen immer wieder ins Sichtfeld. Auch sieht man immer mal wieder das Meer und ebenso kleine verschlafene Dörfer mit schönem und urigem Charme. Die Aussicht auf der Route zu den Klippen habe ich einfach total genossen und war einer der schönsten Strecken die ich je gefahren bin.

An den „Cliffs of Moher“ angekommen zahlt man 8 Euro pro Person Eintritt was für den zu erwartenden Ausblick überhaupt nicht viel ist. Insgesamt sind wir vier Stunden dort spazieren gegangen und haben super viele Bilder gemacht und haben die Aussicht genossen. Wir konnten uns gar nicht an der Schönheit dieses Fleckchen Erde sattsehen.  Das Brechen der Wellen an den Klippen verleitet zur Gänsehaut. Generell sind die Klippen und das Meer ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst. Man kann wirklich bis zum Rand gehen, jedoch immer in Gefahr das man stürzen könnte. Zumindest ich hatte schon etwas Schiss, meine Beine über die Kante zu hängen. Nicht umsonst ist auch ein Memorial für alle Verstorbenen errichtet worden. Was auch nochmal ein kleines Abenteuer war, war der Aufstieg zu dem kleinen Aussichtspunkt in einem alten Turm.  Man muss jedoch 2 Euro bezahlen, allerdings hat man eine wunderbare Aussicht über den Großteil der Klippen. Wettertechnisch hatten wir einfach super Glück: Die Sonne war die ganze Zeit zugegen, teilweise war es sogar so warm, dass wir ohne Jacke herumlaufen mussten.
Nachdem wir dann 4 Stunden die Gegend erkundet haben, sind wir noch durch das Museum gelaufen, der Preis ist im Eintritt inbegriffen. In der Anlage befindet sich noch dieses Museum und ein paar Shops in denen wir uns ein super leckeres Softeis geholt haben.

Nach dieser gigantischen Erfahrung haben wir gegen 16 Uhr unsere Route in Richtung Cork fortgeführt. Auch hier war die Aussicht super schön und wir haben einfach jede Sekunde unseres Roadtrips genossen. Teilweise wollte ich einfach nicht ankommen sondern hätte noch ewig durch die Gegend fahren können. Unser Airbnb in Cork war einfach super niedlich und in der Nähe eines Sees. Leider waren wir erst gegen 19 Uhr in Cork, sodass alle Geschäfte schon geschlossen hatten. Dennoch haben wir die Stadt zu Fuß erkundet und waren anschließend noch indisch essen. Um es kurz zu sagen: Cork hat eigentlich keine Sehenswürdigkeiten. Cork hat uns am wenigsten gefallen da es wirklich eine eher ranzige Stadt ist, die Straßen sind super eng und mit Schlaglöchern übersät. Generell wirkt alles eher heruntergekommen und alt und ein zweiter Besuch ist definitiv nicht drin. Einmal gesehen haben ist okay aber es gibt einfach viel viel schönere Städte und Dörfer in Irland. Dennoch haben wir den Abend sehr genossen und der Spaziergang tat super gut. Am nächsten Morgen ging es dann auch leider zum Flughafen und unser wunderschöner Roadtrip ist vorbei. Aber beim Verfassen des Posts fühle ich mich einfach wieder zurückversetzt in diese wunderschöne Zeit.



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