Hallo Freunde, die ersten Tage unseres Irland Roadtrips haben wir in Dublin gestartet. Via Airbnb haben wir uns ein Zimmer im Zentrum gesucht, welches zwar relativ klein war und ziemlich dünne Wände hatte sodass man einfach alles hören konnte, aber für zwei Übernachtungen total ausreichend war. Zu Fuß konnten wir alles erreichen, was wirklich super ist.

Am ersten Tag haben wir direkt mit einem „English Breakfast“ im Pub „Murrays“ angefangen. Gestärkt für den Tag haben wir uns direkt Karten für den Sightseeing Bus gekauft, für 10 Euro kann man diese Tour bereits machen. Leider haben wir nicht alle Stopps geschafft weil der Verkehr bzw. die Ampelschaltung in Dublin grauenhaft ist. Immerhin lernt man währnd des Staus und Wellen von roten Ampeln viel über die Geschichte von Dublin und natürlich alles Wissenswerte über sämtliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten.

Am Trinity College / Temple Bar haben wir den Bus verlassen und uns erstmal auf dem riesigen Gelände des Colleges umgesehen. Zudem haben wir auch eine Tour durch die Bibliothek gemacht, hier muss man 14 Euro Eintritt bezahlen aber es hat sich leider nicht gelohnt. Im unteren Bereich war eine Ausstellung über die „Bücher von Kells“ was an sich für uns nicht wirklich spannend, aber auch die Bibliothek an sich war nur auf den ersten Blick spannend. Natürlich ist das Gebäude großartig und der Geruch nach Wissen raubt einem den Atem aber man kann leider nicht sehen, welche Bücher sind in den Reihen befinden denn jeder Gang ist abgesperrt, sodass man nur den Hauptgang einmal rauf-und runter gehen kann. Für Bücherfanatiker wie mich ist das eher frustrierend. Generell war es aber super aufregend das College zu erkunden denn die Gebäude sind einfach atemberaubend schön.
Nach unserem Wissens-Stopp haben wir einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt von Dublin gemacht und ein bisschen geshoppt. Überall sind Künstler und Musiker welche einem die Shoppingtour schmackhafter machen und man gerne auch stehen bleibt und den Klängen lauscht. Zudem hat Dublin eine super süße Shoppingmall, alles wirkt so Shabby und künstlerisch und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Nach unserem kleinen Shoppingtrip haben wir dem Stadtteil „Temple Bar“ einen Besuch abgestattet. Wie der Name schon verrät befinden sich hier die bekannte „The Temple Bar“ und generell total viele Pubs, Bars und Restaurants. Ein Besuch hier ist ein Muss, denn von der Hauptstraße führen jede Menge süße Gassen ab und es gibt jede Menge zu entdecken. In der Temple Bar habe ich auch mein erstes Guiness getrunken und es hat mir sogar geschmeckt. Wir haben dort erstmal eine Weile gesessen und Irland genossen. Von dort aus haben wir einen Spaziergang an der Promenade zur naturwissenschaftlichen Fakultät gemacht da dort eine Ausstellung war. Auch dies war super interessant und hat sich gelohnt. Nachdem die Ausstellung geschlossen hatte wollten wir unseren Tag aber noch nicht beenden und sind somit nochmal spazieren gegangen und landeten im Savoy Kino wo wir uns den Film „A quiet place“ angeschaut haben. Dieser Film war viel besser als gedacht, nervlich hat er mir fast alles geraubt. Gegen 23 Uhr waren wir dann in unserem Apartment und haben den ersten Tag in Dublin beendet. Wir hatten super Glück mit dem Wetter da wir überwiegend Sonnenschein hatten, Mittags hat es zwar einmal kurz geregnet aber nach 30min war es schon wieder vorbei.

Am zweiten Tag sind wir wieder zu Fuß nach Temple Bar gelaufen und haben uns dort ein süßes Café zum Frühstücken ausgesucht. Danach haben wir einen fast einstündigen Marsch zur Autovermietung begonnen um unseren Mietwagen abzuholen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut und jede Menge Bilder gemacht. Ich liebe es einfach neue Städte zu Fuß zu erkunden da man einfach viel mehr sieht und flexibler ist, wenn es darum geht zum Beispiel süße Gassen zu sehen. Unser Tag startete leider mit etwas Nieselregen der sich aber am Vormittag gelegt hat.

Insgesamt kann ich sagen, das Dublin eine wunderschöne und saubere Stadt ist, mit vielen schönen Gebäuden (egal ob Alt-oder Neubau). Die vielen Brücken geben der Stadt einen besonderen Flair, zudem gibt es in den zahlreichen süßen Gassen sehr viel zu entdecken. Allerdings hat man innerhalb eines Tages alles Wichtige von Dublin gesehen sodass ein Städtetrip von 1-2 Tagen vollkommen ausreicht. Preislich war Dublin weder überteuert noch günstig sondern vergleichbar mit Deutschland. Die Einwohner machen einen total netten und relaxten Eindruck, ganz anders als zu anderen Großstädten die von Stress beherrscht werden. Wichtig ist zudem, dass man sich wettertechnisch auf Alles vorbereitet, da an einem Tag alle vier Jahreszeiten einmal vorkommen.

Ich werde bestimmt nochmal nach Dublin kommen, denn es hat mir wirklich dort gefallen.