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  • Current Reads – May

    Wie auch im April stelle ich Euch einmal in diesem Beitrag die Bücher vor welche ich im Mai verschlungen habe. Ein paar Enttäuschungen sowie Bücher, die mich wirklich massiv beeindruckt haben sind dabei. Vielleicht sucht Ihr ja gerade auch ein paar neue Bücher und werdet hier fündig. Viel Spaß mit den Rezensionen.

    Geraldine Schüle – Grenzenlos Leben (Kooperation)
    Geraldine Schüle erzählt von sieben Reisen, die sie an unterschiedliche Enden der Welt und dabei zugleich zu sich selbst geführt haben. Es sind Reisen, die sie an ihre Grenzen bringen und ihr gerade deshalb zeigen, wer sie ist, wer sie sein will. 
    Ob in Kairo im Arabischen Frühling, im Südlibanon bei der Hisbollah oder in Palästina in einer Zirkusschule: Immer wieder stellen Menschen und Orte infrage, was sie zu wissen glaubt. 

    Als mich Geraldine gefragt hat, ob ich Ihr Buch lesen möchte habe ich natürlich sofort ja gesagt denn 1.) liebe ich das Reisen und 2.) liebe ich Bücher über Reisen und das Leben. Geraldine habe ich in ihrem Buch als unglaublich toughe und abenteuerliebende Frau kennengelernt die zu den entferntesten Orten gereist ist. Es ist so unglaublich spannend und fesselnd zu verfolgen was auf ihren Reisen passiert ist und ich glaube, nicht jeder hat den Mut dazu. Besonders das Kapitel, als sie bei der Hisbollah im Libanon untergekommen ist hat mir gefallen denn sie beweist unglaublich viel Mut und einen klugen Kopf. Vielleicht ist es auch für manche leichtsinnig aber ich fand es beeindruckend. Durchs Reisen lernt man sich selbst kennen und geht an seine Grenzen, das habe ich auch erfahren, als ich damals allein nach Chicago geflogen bin um dort zu arbeiten.Gerade auch zur jetzigen Zeit in der wir nicht so reisen können wie noch vor knappen 4 Monaten kommt dieses Buch sehr gelegen um den Vacation Mood etwas zu stillen. Für alle Abenteuerlustigen und Travellover ist dieses Buch wirklich empfehlenswert, ebenso für alle, die wissen möchten in wie weit manche Menschen an die persönlichen Grenzen gehen. Zwischendurch hätte ich mir mehr Reiseberichte gewünscht (besonders bei der Fahrradroute von Österreich nach Istanbul) und dafür etwas weniger Einblick in die Clownerie. Dennoch erzählt Geraldine hier mit viel Humor offen und ehrlich übers Scheitern, Intuition, Annehmen und Erfahrungen.
    4 von 5 Sternen

    Ben Aarononitch – Der Oktobermann (Kooperation)
    Die Flüsse von London fließen nach Deutschland, und war nach Trier. Das deutsche Pendant zu Peter Grant heißt Tobi Winter und arbeitet beim BKA (Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten, sprich: Magie). Tobi bekommt es mit seltsamen Bräuchen in den Weinbergen rund um Trier zu tun – und mit einem übernatürlichen Rätsel, das schon Hunderte von Jahren alt ist. Selbstverständlich hat in dieser Gegend auch die Mosel ein Wörtchen mitzureden, wenn es magisch wird.

    Die Teile um Peter Grant habe ich alle vorher schon gelesen aber auch ohne Vorwissen kann man das Buch definitiv lesen. Es gibt zahlreiche Anspielungen auf die Geschehnisse in London welche mir viel Freude beim Lesen bereitet haben. Besonders wegen des Humors liebe die ich Bücher und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Zwischen Ermittlungen, Mordfällen und Papierkram gab es wie immer lustige Passagen zu lesen. Tobi Winter erinnert mich vom Charakter sehr an Peter Grant was mich manchmal dazu verleitet hat, mir diesen als Ermittler vorzustellen. Hin unw wieder hatte ich das Gefühl, dass der Autor eine eigenartige Meinung von Deutschland hat und das Verhalten mancher Protagonisten zu versteift wirkte. Der Fall an sich war wie immer manchmal verwirrend aber am Ende wurde alles aufgelöst. Irgendwie glaube ich, dass wir von Tobi Winter bestimmt nochmal hören werden denn am Ende gab es einen Cliffhanger. Vielleicht sogar zusammen mit Peter Grant? Insgesamt fand ich das Buch eine witzige und relativ spannende Geschichte für zwischendurch, immerhin sind es nur knappe 200 Seiten die einem die Wartezeit auf den nächsten Band verkürzen sollen.
    3,5 von 5 Sternen

    Astrid Scholte – Four Dead Queens
    »Sei schnell und noch schneller wieder weg«, das ist das Motto von Keralie Corrington, Taschendiebin aus Quadara. Im Regierungsbezirk von Quadara stiehlt sie dem Boten Varin Erinnerungschips – ein begehrtes Gut auf dem Schwarzmarkt. Allerdings muss sie feststellen, dass es sich keinesfalls um leere Chips handelt: Unfreiwillig wird sie Zeugin, wie Quadaras vier regierende Königinnen ermordet werden. Keralie und Varin werden unfreiwillig zu Spielbällen einer weitreichenden Verschwörung. Zusammen versuchen sie, den Strippenziehern zu entkommen und deren Pläne zu vereiteln.
    Das Buch hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste da ich es häufig bei Instagram gesehen habe und der Klappentext vielversprechend klang. Jedoch konnte ich mich während des Lesens nicht so richtig mit den Protagonisten anfreunden da sie irgendwie nicht authentisch wirkten. Zudem fand ich den Sprachstil ziemlich holprig, da durch zu viele Komata teilweise das Logische gefehlt hat. Es gab einige Sätze die irgendwie keinen Sinn hatten. Auch hat mich die Eingliederung von Quadara in vier Fraktionen (Handel, Schauspiel, Technik Landwirtschaft) zu stark an „Die Bestimmung erinnert“. Für mich gab es auch einige Logikfehler, zum Beispiel als Stessa in den Bädern sitzt und Keralie hereinkommt und sie sagt „ach, Du bist das“ obwohl die beiden sich garnicht kennen. Auch fragte ich mich direkt, warum man Königin Marguertige nicht direkt das Heilmittel HIVE gegeben hat. Irgendwie hat sich auch keine wirkliche Spannung aufgebaut. Was ich allerdings abwechslungsreich fand war, dass die Kapitel aus verschiedenen Personen erzählt wurden. Zum Ende hin, als der Fall von der Ermordung der Königin aufgeklärt wurde, kamen noch einige Wendungen die das Buch nochmal spannender gestalten. Die Auflösung an sich fand ich dann eher mittelmäßig und viele Stellen waren irgendwie vorhersehbar. Mir hat hier leider das gewisse Extra und Nahrbarkeit gefehlt, sodass das Buch eher ein solider Einzelband ist, welchen mal zwischendurch lesen kann, wenn der SuB kleiner geworden ist.Von mir gibt es deshalb auch nur 2,5 von 5 Sternen

    Eyal Kless – Das Schwarze Mal (Kooperation)
    Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt. 
    Ich bin immernoch geflasht von diesem Buch! Obwohl ich kein reiner SciFi-Leser bin fand ich die Kombination zwischen Fantasy und SciFi-Elementen wahnsinnig gut gelungen und ich hatte nie das Gefühl, dass es zu abgespaced wirkte. So ein spannendes und mystisches Buch voller Rätsel habe ich noch nie gelesen. Aufmerksam wurde ich nicht nur durch das mystische Cover sondern auch durch den Klappentext. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, der gigantische Schreibstil sowie die fantastische und mystische Welt hat mich einfach gepackt. Die Ideen und Techniken die es eventuell einmal geben könnte waren der Wahnsinn, wie zum Beispiel die Supertrucks oder die Modifizierungen der Menschen. Erzählt wird die Geschichte von Funkelauge, einem Gelehrten der Historikergilde welcher Versucht die Geschichte von Rafik dem Puzzler zu rekonstruieren. Vincha, die bei den Geschehnissen damals bei war erzählt wiederum die Lebensgeschichte von Rafik, demnach gibt es zwei Storylines in dem Buch was für reichlich Abwechslung sorgt. Generell waren die Protagonisten und Charaktere so unterschiedlich und durchtrieben, dass das Lesen dadurch zu einem wahren Erlebnis wurde. In dem Buch tauchen so viele Geheimnisse auf die nach und nach gelüftet werden sodass das Weglegen des Buches nahezu unmöglich ist. Die spannenden Hetzjagden, die interessanten Dialoge, den Humor an der richtigen Stelle sowie die Entdeckung und die Expdedition in das Tarakan Tals habe ich so unfassbar genossen, dass ich immer noch total fasziniert bin. Cyborgs, magische Artefakte, Monster, Menschen mit Mods sowie eine genial Setting machen das Buch definitiv zu einem meiner Best Reads. Der einzige Nachteil: Ich muss bis April 2021 warten bis der zweite Teil erscheint. 
    5/5 Sterne 

    Leigh Bardugo – Das Gold der Krähen
    Kaz Brekker und seinen Krähen ist ein derart spektakulärer Coup gelungen, dass sie selbst nicht auf ihr Überleben gewettet hätten. Statt der versprochenen fürstlichen Belohnung erwartet sie jedoch bitterer Verrat, als sie nach Ketterdam zurückkehren. Haarscharf kommen die Krähen mit dem Leben davon, Kaz‘ Geliebte Inej gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz trägt seinen Spitznamen »Dirtyhands« nicht ohne Grund – von jetzt an ist ihm kein Deal zu schmutzig und kein Risiko zu groß, um Inej zu befreien und seinen betrügerischen Erzfeind Pekka Rollins zu vernichten. 

    Nachdem ich letzten Monat ja Teil eins gelesen habe musste Teil zwei schnell folgen denn ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Obwohl ich das Cover vom ersten Band schöner und dezenter finde, ist die Geschichte zu Teil zwei wieder ein grandioses Meisterwerk. Die Fortsetzung ist absolut gelungen und wieder spannend ab Seite eins und sie fängt genau dort an wo Teil eins geendet hat. In dem Buch erfahren wir mehr und mehr Hintergrundinformationen zu den einzelnen Protagonisten was mir wahnsinnig gefallen hat. Besonders die Beziehung zwischen Nina und Matthias hat es mir angetan da die beiden unterschiedlicher nicht hätten sein können. Auch Wylan überrascht mich total und beweist, dass sein Vater ihn total unterschätzt hat. Was mich jedes Mal erstaunt hat ist, dass wenn eine Situation wirklich hoffnungslos erscheint, Kaz immer einen Plan in Petto hat und somit für unvorhersehbare Twists sorgt. Kaz Brekker und seine Krähen laufen in diesem Band wieder auf Hochtouren, es bleibt brutal und spannend, Der Schreibstil ist nachwievor flüssig und die Seiten flogen nur so daher. Das Ende der Story ist mit einer Handlung wahnsinnig traurig und ich war sehr erschüttert, aber es gibt ein abgeschlossenes Ende und jeder bekommt was er verdient. 
    5/5 Sternen

    Akram El Bahay – Bücher Stadt
    Sam ist ein Dieb – aber mit einer List gelingt es ihm trotzdem, in die Palastwache von Mythia aufgenommen zu werden. Er träumt von einem neuen Leben, von großen Aufgaben. Vielleicht wird er gar als Wache des Weißen Königs eingesetzt? Doch statt des Königs soll er nur alte, staubige Bücher bewachen, in der riesigen Bibliothek unterhalb der Stadt. Wie langweilig! Sam kann nicht mal lesen. Bald jedoch erfährt er am eigenen Leib, dass die hallenden Bücherschluchten ebenso gefährliche wie fantastische Geheimnisse bergen.

    Die Geschichte fängt direkt spannend an und wir werden in eine Stadt voller Mysterien, Mythen und Fabelwesen entführt. Besonders der Mix zwischen Mythologie sowie tausend und einer Nacht gefällt mir sehr.  Die Protagonisten sind ebenfalls interessant und handeln unvorhergesehen, auch empfand ich Mitleid mit den Fabelwesen. Generell haben die Fabelwesen dazu beigetragen, die Story interessanter und abwechslungsreich zu gestalten. Insgesamt gefiel mir das Setting. Auch das Cover ist schön gestaltet, die Zeichnung des Buches finde ich beeindruckend.
    Der Schreibstil war flüssig dennoch wurden bestimmte Phrasen und Sätze meiner Meinung nach zu oft wiederholt. Auch hätte ich gern erfahren, wie Sam die Ausbildung zur Palastwache begonnen hat, in dem Buch wurde im Prinzip nur die Papiere abgegeben und auf der nächsten Seite war er schon im Dienst. 
    Insgesamt ist das ein solides Fantasyabenteuer, die weiteren Bände möchte ich aber dennoch lesen da ich schon wissen will, wie die Geschichte ausgeht.
    3 von 5 Sternen

    Kerri Maiscalo – Stalking Jack the Ripper
    Audrey Rose geht bei ihrem als exzentrisch geltenden Onkel in die Lehre: sie lernt Leichen zu sezieren und die Spuren, die ein Verbrechen bei ihnen hinterlassen hat, zu finden und zu deuten. In der Londoner Gesellschaft des 19. Jahrhunderts und bei ihrem Vater, dem reichen und hochangesehenen Lord Wadsworth, stößt das auf alles andere als Begeisterung. Von ihr wird erwartet, dass sie sich dem Sticken und dem Besuchen und Ausrichten von Teegesellschaften widmet, doch Audrey Rose könnte sich nichts Langweiligeres vorstellen. Eines Tages stoßen sie, ihr Onkel und dessen Gehilfe Thomas Cresswell auf Hinweise, dass sich in London ein Serienmörder herumtreibt und sie versuchen alles in ihrer Macht stehende um Jack the Ripper ausfindig und dingfest zu machen.

    Meiner Meinung nach ist das Buch relativ spannend und besonders die Protagonistin Audrey habe ich ins Herz geschlossen. Sie wird als mutig und wissbegierig beschrieben, dennoch ist auch sie nicht unbezwingbar und auch ihr dreht sich manchmal der Magen bei diversen Anblicken um. Genau das macht sie so sympathisch. Auch Thomas, welcher sehr charakterstark beschrieben wird, macht auf mich einen interessanten Eindruck obwohl mir die Flirterei manchmal zu viel war. 
    Leider hatte ich aber in Richtung Mitte des Buches einen Durchhänger und empfand das Buch als langatmig und habe es erstmal bei Seite gelegt. Das Ende hingegen war komplett anders als ich erwartet hätte, was dem Buch nochmal ordentlich an Spannung gegeben hat. Mein Herz hat geklopft und ich konnte es dann doch nicht mehr aus der Hand legen. 
    Auch das Cover finde ich passend als auch beeindruckend. Durch meine Liebe zu London bin ich ein Ripper-Fan und gebe ein großes Lob für die fantastische Recherche der Mordopfer die es so wirklich gegeben hat.
    Dennoch hat mich das Buch nicht so sehr überzeugt, als das ich den 2. Band noch lesen würde.
    3 von 5 Sternen

    Dale Carnegie – Sorge Dich nicht, lebe 
    In diesem Buch greift Dale Carnegie eines der wichtigsten Themen unserer Zeit auf – die alltäglichen Ängste und Sorgen, die uns an der Entfaltung unserer Möglichkeiten hindern und die es uns so schwer machen, einfach glücklich zu sein und den Tag mit Selbstvertrauen und Zuversicht zu beginnen. Die Grundsätze für ein unbesorgteres Leben, die Dale Carnegie hier aufstellt, sind anregend, für jeden Menschen nachvollziehbar und – sie lassen sich wirklich in die Praxis umsetzen

    Zugegeben, ich bin kein Mensch der große Ängste und Sorgen hat, zumindest nicht mehr als jeder normale Mensch auch. Da das Buch aber so gehypt wurde wollte ich es unbedingt lesen, da ich generell offen für Neues bin würde es auch nicht schaden, wenn ich trotzdem etwas neues lernen würde.
    Noch nie war ich enttäuschter von einem Buch!
    Im Großen und Ganzen beinhaltet dieses Buch nur Geschichten und Erzählungen von Menschen, die nahezu alle längst verstorben sind, die durch eine kleine Änderung ihr Leben verändert haben. Aber all die Geschichten sind so veraltet, ich fände es schöner halbwegs aktuelle Geschichten zu hören und nicht von lang verstorbenen Kriegshelden oder Geschäftsleuten.
    Im Prinzip habe ich persönlich nicht viel neues gelernt, denn der Kern der Geschichten war immer, dass man positiv und motivierend eingestimmt sein soll um Gutes zurückzubekommen. Es hat zumindest bewirkt, dass ich an ein paar Dinge positiv herangehe und ich auch erfolgreicher in manchen Sachen geworden bin und generell mein Bewusstsein offener und positiver stimme bzw. ich mir das bewusst mache. Auch, dass ich mit Kritik etwas anders umgehe als „vorher“ hat mich das Buch gelehrt.
    Der wohl allergrößte Kritikpunkt ist meiner Meinung, dass Carnegie immer wieder versucht den Leser zu bekehren. Das Thema „Gott“ tauchte so oft auf, das ich drauf und dran war das Buch beiseite zu legen, und das der Mensch nur positiv und gesund bleibt wenn er an Gott glaubt und betet. Das hat mich wirklich extrem gestört und war einfach zu viel.
    Weitere Bücher werde ich nicht von ihm lesen können.
    2 von 5 Sternen

    Andrzej Sapkowski – Das Erbe der Elfen 
    Seit dem blutigen Überfall auf Cintra ist Cirilla, die Thronerbin des Reiches, verschollen. Gerüchte werden laut, dass sie vom Hexer an einen geheimen Ort gebracht wurde. Es scheint, als besitze sie großes magisches Potenzial. Oder ist sie nur das Medium einer bösen Macht?

    Ich bin immer noch total gefesselt von diesem Buch. Die Protagonisten Geralt, Ciri und Yennefer haben mich einfach direkt überzeugt und sie sind so unterschiedlich sodass ich gar nicht genug von denen bekam. Auch viele weitere Charaktere begegnen uns welche sich jeweils immer unterscheiden. Gerade diese Abwechslung lässt das Buch lebendig und real wirken. Die Dialoge zwischen Ciri und Geralt habe ich so genossen und hatte sehr oft ein Lächeln im Gesicht. Spannend bleibt die Story ebenfalls bis zur letzten Seite. Es steckt einfach so viel liebe zum Detail, das man nicht aufhören kann das Buch zu verschlingen. Sprachlich empfinde ich das Werk als ein Meisterwerk, Highfantasy auf ganz besondere Art. Durch mein Vorwissen war es für mich nicht schwierig in die Story einzutauchen, im Gegenteil: Beim Lesen spiele ein Film vor meinen Augen da ich mir alles super gut vorstellen konnte.
    Auch das Cover wirkt majestätisch und dominant, die anderen Teile werden auch so nach und nach verschlungen.
    5 von 5 Sterne

    Brandon Sanderson – die Tänzerin am Abgrund (Kooperation)
    Inhalt:Für immer Kind bleiben! Das war der Wunsch des Straßenmädchens Lift – und bisher hat sich dieser auch erfüllt. Lift lebt am Hof der Azishs im Lande Roschar, und nur ihre einzigartige Gabe hat sie bislang vor Schwierigkeiten bewahrt. Doch das Leben am Hof droht, das freiheitsliebende Mädchen zu ersticken, und so zögert sie keine Sekunde, diesen zu verlassen, als sie erfährt, dass ein grausamer Mann im fernen Yeddaw Menschen wie sie – Menschen mit Magie – verfolgt. Lift bricht auf, diesen zur Seite zu stehen, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich damit begibt.
    Für mich war das mein erstes Buch von Sanderson sowie mein erstes Zusatzbuch welches ich gelesen habe ohne die Hauptchronik vorher zu kennen. Ich kam wunderbar in die Geschichte rein ohne jegliches Vorwissen, lediglich an manchen Stellen hätte etwas Vorwissen nützlich sein können. In dem Buch begegnen wir Lift welche ein mutiges und starkes Straßenmädchen ist und sich in den Gassen und Straßen durchkämpft. Besonders gefallen mir die witzigen Wortgefechte mit ihrem magischen Begleiter Wyndal welche mir oft ein Lächeln auf die Lippen gezaubert haben. Lift bringt mit ihren mutigen Handlungen aber auch ihrem teilweise kindlichen Humor (im positiven Sinne) so unglaublich viel Liebe in das Buch.
    Auch der Handlungsverlauf ist trotz der knappen 250 Seiten spannend und schlüssig. Sanderson hat einen wunderbaren Erzählstil, malerisch und stark, sodass ich definitiv auch die Chronik dazu lesen möchte. 
    Zudem finde ich die Farben des Covers ansprechend, obwohl man ja nicht nach Cover gehen soll. Das Kartenverzeichnis ist ebenfalls wunderschön gestaltet und ich kann nur erahnen wie gigantisch die Welt der Strumlichtchroniken ist. 
    4 von 5 Sternen

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