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  • Mein Weg zur Autorin

    »Du brauchst schon Glück, dass dein erstes Manuskript genommen wird.«
    »Meistens schreibt man 3-4 Manuskripte, bevor man in einen Verlag kommt.«
    »Die Verlage bekommen so viele Einsendungen, das meiste landet eh in der Tonne.«

    Machen die Aussagen Mut? Nicht wirklich.
    Habe ich dennoch an »Das Portal nach Caelum« geglaubt? Ja. Und mein Traum wurde zur Realität.

    Seit Jahren habe ich eine Idee mit mir herumgetragen, die nie mehr als drei bis vier Sätze lang war.
    Ich hatte da dieses Bild von einer Elbin, die in London lebt und die durch ein Portal im Regent’s Park (London) ins Elbenreich gelangt. Das wars. Das war die Idee, die in meinem Kopf immer wieder aufploppte, aber nie Gestalt annahm. Diese vagen Vorstellungen ließen mich jedoch nicht los, und ich wusste, dass ich irgendwann etwas daraus machen musste.

    Meine Liebe zu London war ein entscheidender Faktor, als ich beschloss, die Idee weiterzuentwickeln. Ich wollte, dass meine Geschichte in dieser pulsierenden und historischen Stadt spielt, die so viele Facetten und Geheimnisse birgt. Die ich liebe, denn ich hoffte, dass meine Liebe zu London in dem Buch vereinen konnte. Nicht umsonst bin ich fast einmal im Jahr in der Hauptstadt.

    Der entscheidende Moment kam während der Corona-Pandemie. Ich habe meinen beiden besten Freundinnen von dieser Idee erzählt und sie haben mich ermutigt, zu schreiben. Kurz darauf habe ich mir ein Notizbuch besorgt und wilde Tabellen, Zeichnungen, Charakterentwicklungen und Verläufe aufgemalt.
    Mein „Vorteil“ war, dass ich wegen der Pandemie viel in Kurzarbeit war und mich voll auf dieses Abenteuer einlassen konnte.
    Mit der plötzlich gewonnenen Zeit begann ich zu schreiben. Nebenbei habe ich noch ein Fernstudium bei der IHK zur „Exportmanagerin“ gemeistert, aber das Schreiben stand in meinem Fokus.


    Ehrlich gesagt, war ich zu Beginn völlig unvorbereitet: Ich wusste nicht, was eine Normseite ist, was Vampirverben sind oder welche formalen Anforderungen an ein Manuskript gestellt werden. Ich war ein völliger Neuling, der wirklich alles erstmal Googlen musste.

    Trotz dieser Unsicherheiten begann ich, die Sätze zu Papier zu bringen – oder besser gesagt zu Papyrus, meinem Schreibprogramm, dass ich mir gekauft hatte. Für mich die beste Investition, auch wenn ich nicht wusste, ob das anfängliche Hobby doch irgendwann in der Schublade verstauben würde.

    Aus Sätzen wurden Seiten, aus Seiten wurden Kapitel, und schließlich hielt ich ein Manuskript mit rund 110.000 Wörtern in den Händen. Es war ein langer und oft mühsamer Prozess, aber das Gefühl, meine eigene Geschichte auf diese Weise zu sehen, war unbeschreiblich. Ich war stolz auf mich. Ich hatte das durchgezogen und während des Schreibprozesses so viel gelernt. Über mich, über meine Stärken und darüber, was ich im Leben möchte.

    Mit meinem fertigen Manuskript begann die nächste Herausforderung: die Verlagssuche. Und vorab die Erstellung eines Exposés, was für mich immer das Schlimmste ist. Ein Buch schreiben? Kein Problem.
    Alles auf 4 Seiten runterzubrechen? Nein, Danke.
    Als Neuautorin ist es besonders schwierig, in die Buchwelt einzutreten.
    Ich habe mein Manuskript an zahlreiche Verlage geschickt und erhielt viele Absagen. Das war noch gut, denn die meisten Verlage haben sich bis heute nicht gemeldet.
    Diese Rückschläge waren frustrierend und manchmal zweifelte ich daran, ob mein Traum jemals Wirklichkeit werden würde. Hatte ich in anderthalb Jahren doch meine Zeit an einen naiven Traum verschwendet?

    Doch dann erhielt ich eine Zusage von einem Verlag. Mein Traum wurde wahr. Vor Freude kamen mir die Tränen und ich habe alle angerufen, die mit mir mitgefiebert hatten.
    Nach der Vertragsansicht, Lektoraten, Korrektoraten usw. verging nochmal circa ein Jahr, bis ich mein Buch in den Händen halten konnte.
    Und das Warten hat sich gelohnt. Zu wissen, dass meine Geschichte nun auch andere Menschen erreicht, war jede Anstrengung wert.

    Im Schreiben habe ich einen Weg gefunden, mich in fremde Welten zu schreiben und ich schaffe damit einen perfekten Ausgleich zu meinem Hauptjob.
    In den nächsten Monaten werdet ihr definitiv noch weitere Geschichten und Bücher von mir kennenlernen.

    In der Zeit nach dem Erscheinungstermin von »Das Portal nach Caelum« war für mich wie ein Rausch:
    Ich habe mein Buch bei Thalia besucht, es lag auf der Buchmesse in Leipzig, ich habe meine Bücher signiert und tolles Feedback bekommen.
    An meinen Traum zu glauben hat sich für mich gelohnt, denn ich habe dadurch aus wunderbare Menschen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte.
    Deshalb mein Rat: Glaubt immer an eure Träume.

    CAELUM Klappentext:

    Naira lebt ein friedliches, unauffälliges Leben in London. Als Elbin unter Menschen hat sie ihre Vergangenheit zurückgelassen. Doch in der Millionenstadt geschehen merkwürdige Dinge: Menschen verschwinden auf unerklärliche Weise und das magische Portal verändert sich. Gemeinsam mit Finnley, einem mysteriösen Gesandten ihres Volkes, verfolgt Naira eine Spur mitten ins Herz des Elbenreiches Caelum. Im Königreich Valoncour herrscht seit dem Verschwinden der Prinzessin eine dunkle Magierin und versetzt das Elbenreich in Angst. 
    Naira und Finnley stellen sich den Gefahren und decken ein düsteres Geheimnis auf, welches Caelum und London auf tragische Weise verbindet.

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