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  • Lesemonat März

    Liebe Buchfreund:innen, leider bin ich im März nicht so viel zum Lesen gekommen wie erhofft, Grund dafür war unter anderem, dass ich meine IHK Abschlussprüfungen hatte und selbst viel an meinem (noch) geheimen Projekt gearbeitet habe. Somit sind es leider nur 5 Bücher geworden, die ich im März gelesen habe. Ich hoffe, für diesen Monat wird die Bilanz besser ausfallen, denn immerhin habe ich noch 15 Bücher auf meinem SuB, die alle sehnlichst darauf warten, gelesen zu werden.
    Also fangen wir mal an:

    Mona Kasten – Save Us
    Ruby wurde vom Maxton-Hall-College suspendiert. Und das Schlimmste: Alles deutet darauf hin, dass niemand anders als James dafür verantwortlich ist. Ruby kann es nicht glauben- nicht nach allem, was sie gemeinsam durchgestanden haben. Sie dachte, dass sie den wahren James kennengelernt hat: den, der Träume hat, den, der sie zum Lachen bringt und ihr Herz mit einem einzigen Blick schneller schlagen lässt. Doch während Ruby dafür kämpft, trotz allem ihren Abschluss machen zu können, droht James einmal mehr unter den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie zu zerbrechen. Und die beiden müssen sich fragen, ob die Welten, in denen sie leben, nicht vielleicht doch zu verschieden sind.

    Den letzten Teil der Trilogie habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Obwohl die Story an sich irgendwie eine typische Highschool-Geschichte ist, hat mich das Buch einfach (wie die Vorgänger auch) extrem gefesselt. Ich liebe die verschiedenen Protagonisten, jeder ist auf seine/ihre Weise interessant und kämpft mit den Problemen. Am größten denke ich jedoch, ist die Charakterentwicklung von James, was mir unglaublich gut gefällt und spannend zu verfolgen ist.
    Auch ist das Buch wieder aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, sodass wir auch nähere Einsicht in das Leben von Lydia, Ember & Co. erhalten. Die Liebesgeschichte zwischen Ember und Wren hat mich tatsächlich am meisten überrascht und war spannend, mitzuverfolgen. Ruby kommt mir dabei immer etwas zu fürsorglich ihrer Schwester gegenüber vor, was manchmal zu gewollt wirkte. Mona Kasten schafft es außerdem, in mir eine enorme Wut gegenüber James & Lyidas Vater aufzubringen, sehr oft habe ich einfach gedacht: ‚Wie kann ein Vater so etwas tun?‘ Ich glaube, genau diese Gefühlsregungen machen die Geschichte der Maxton Hall zu etwas ganz Besonderem. Das grandiose Setting hat es mir auf jeden Fall echt angetan, ebenso wie der flüssige und packende Sprachstil. Zwischendurch gibt es immer wieder interessante Wendungen und das Ende der jeweiligen Beziehungsgeschichten haben mir allesamt richtig gut gefallen.
    Von mir gibt es 4 von 5 Sterne. 

    Sarah J. Maas – Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
    Celaena hat sich in einem unerbittlichen Wettkampf gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und ist nun Champion des Königs. Nach seinen Vorgaben soll sie unliebsame Gegner beseitigen, die dessen grausame Herrschaft beenden wollen. Doch statt sie aus dem Weg zu räumen, warnt Celaena seine Feinde und ermöglicht ihnen so die Flucht. Dieses Geheimnis verbirgt sie zunächst selbst vor Chaol, zu dem sie sich gegen ihren Willen immer mehr hingezogen fühlt. Wie sehr kann sie ihm vertrauen? Schließlich ist Chaol der Captain der königlichen Leibgarde. Soll sie auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?

    Ich muss zugeben: Throne of Glass hat mich so richtig gefesselt, und obwohl ich jetzt erst nur die ersten beiden Bände verschlungen habe, bin ich so gehyped von der fantastischen Welt sowie der Wortgewalt. Ohne zu spoilern: Wie krass war bitte das Ende? Seit langem war das mal wieder ein Buch, welches mich vom Ende her wirklich positiv überrascht hat. Die Geheimnisse und Mythen (wie die Wyrdzeichen oder das Ding in der Bibliothek) haben mich fest in den Bann gezogen, ebenso natürlich wie Celaena selbst: Sie ist mutig, stark, gewitzt und absolut liebenswürdig (obwohl sie die gefürchtetste Assassinin ist). Dass sie ein gutes Herz besitzt, beweist sie immer wieder, denn für ihre Freunde riskiert sie alles. Die Liebesgeschichte mit Chaol (welche wirklich nur zweitrangig ist) habe ich sehr genossen, denn beide sind unglaublich spannende Protagonisten die sich stark weiterentwickeln. Fakt ist, dass ich nahezu alle Charaktere absolut authentisch finde und ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht.
    Von mir gibt es auch 5+ von 5 Sterne. 

    Maxym M. Martineau – Sturmseele
    Leena ist eine Tiermagierin. Mit ihren Kräften kann sie eine einzigartige, tiefe Verbindung zu magischen Wesen herstellen.
    Noc ist ein Assassine. Seine Welt sind die Schatten. Liebe darf er sich nicht erlauben, ebenso wenig wie Gnade. Denn hat er erstmal einen Auftrag angenommen, zwingt ihn die dunkle Magie seiner Gilde, ihn auszuführen. Oder selbst zu sterben. 
    Leena und Noc. Magierin und Mörder. Er soll sie töten, sie macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Es ist undenkbar, dass sie Gefühle füreinander entwickeln. Unmöglich. Und doch geschieht genau das.

    Den ersten Teil „Schattentanz“, war mein erstes Buch in 2021 und ich habe jede Seite davon geliebt, konnte es kaum abwarten, bis Teil 2 herauskam. Und innerhalb weniger Tage habe ich auch diesen verschlungen, der Schreibstil ist wirklich magisch, aber auch einfach gehalten. Die Geschichte geht spannend weiter, Leena und Noc reisen zusammen zu den Ruinen um sich einer Herausforderung zu stellen, um Nocs Eid zu brechen. Ihre Liebe wird definitiv auf eine harte Probe gestellt und die inneren Kämpfe tragen sie mit dem Leser aus. Wir erhalten somit tiefe Gefühlseinblicke.
    Im Hintergrund geschehen sehr interessante „ politische“ Wendungen, die Einfluss auf die Geschichte nehmen. Besonders gut hat mir dieses Mal gefallen, dass es zu Nocs Vergangenheit einzelne Kapitel gibt, und somit sein Geheimnis nach und nach gelüftet wird. Ich muss aber sagen, dass das Buch dieses Mal zwischendurch vorhersehbar war, sodass es für mich keine Überraschung war, dass Raven nicht an dem Auftrag an Leena schuld war. Manchmal hat mir aber das eigentliche Motiv des eigentlichen Kopfgeldauftraggebers gefehlt, für mich war das zu oberflächlich. Auch haben mir dieses Mal die Tierwesen gefehlt, in Band 1 waren das viel mehr. Nichts desto trotz, hat mir Band 2 unglaublich gut gefallen und ich bin auf den letzten Teil extrem gespannt, da Band 2 mit einem krassen Cliffhanger endete. 
    Von mir gibt es 4 von 5 Sterne

    Stepahnie Garber – Finale
    Das magische Spiel Caraval mag vorüber sein, doch in Valenda, der Hauptstadt des Meridianreichs, spinnt Master Legend weiterhin seine trügerischen Fäden. Nun stehen Leben, ganze Imperien und vor allem Herzen auf dem Spiel: Tella muss entscheiden, ob sie lieber Legend vertraut oder einem ehemaligen Feind. Währenddessen stößt ihre Schwester Scarlett auf ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellt und sie zwingt, das Unmögliche zu vollbringen. Und Legend selbst steht vor einer Entscheidung, die ihn für immer verändern wird. Jetzt gibt es keine Zuschauer mehr, sondern nur die, die gewinnen, und diejenigen, die alles verlieren werden.

    Vorab muss ich leider gestehen, dass die Caraval-Trilogie zu den Reihen gehört, die mit jedem Buch leider immer schlechter wird. Ich weiß nicht, irgendwie hat mich das Buch nicht so sehr gepackt wie Teil 1. Zumal fand ich es teilweise sehr unübersichtlich, warum die Schicksalsmächte überhaupt frei kamen und wieso sie Chaos stifteten. Sie wollen die Herrschaft übernehmen, ja, aber der Grund bzw. deren Motive werden nicht deutlich. Es gibt zwar zwei Szenen, wo etwas passierte, aber der Rest war mir zu oberflächlich angedeutet. Insgesamt war die allgemeine Spannung auch eher solide, die größte Hemmung war definitiv die Gefühlsduselei bei Tella und die Dreiecksbeziehung zwischen Legend und Jacks. Sie wollte nicht unsterblich werden, und Legend nicht sterblich, hinzu kam noch Jacks. Dieses ganze hin- und her und das „ich liebe ihn, ich liebe ihn doch nicht“ war mir definitiv too much. Ich habe mich immer wieder ertappt, wie ich mit den Augen gerollt habe und ich mir einfach mehr vom Zauber Caravals zurück gewünscht habe.
    Der Fokus hätte mehr auf der magischen Welt liegen sollen. Prinzipiell finde ich die Geschichte von Tella auch interessanter weil ich sie als Protagonisten mehr mag als Scarlett, aber irgendwie wurde ich dieses mal nicht warm mit ihr. Auch Scarlett war so oft viel zu naiv und ihr Handeln teilweise sehr dümmlich und die ganze Story verlor meiner Meinung nach immer mehr an Glaubwürdigkeit. Die Ganze Magie aus Teil 1 war definitiv verloren. Das Setting war auch okay, wobei ich einfach das Setting bei Caraval liebe. Der Abschluss der Trilogie ist gut gelungen, es gibt ein Happy End (welches sehr vorhersehbar ist) und es gab nochmal etwas Spannung, als Paloma nochmal hinzukommt.
    Deshalb gibt es leider auch nur 3 von 5 Sterne von mir.

    Patrick Rothfuss – Die Furcht des Weisen – Tag 2
    In Teil 3 erleben wir, wie Kvothe im Feenreich der betörenden Felurian begegnet, die ihn durch ihre märchenhafte Schönheit fast willenlos macht. Nur durch eine List kann er sich aus ihren Armen befreien. Und sein Weg führt ihn weiter zu den stillen Kriegern der Adem, von denen er die hohe Kunst des Lethani erlernt und das Schwert Saicere verliehen bekommt. Mit ihm und einem von Felurian gewobenen Schattenmantel tritt er die Reise zurück zum Hof des mächtigen Maer an, doch unterwegs wartet entsetzliches Unheil auf ihn.

    Der zweite Tag der Erzählungen von Kvothe beginnt genau dort, wo Tag eins aufgehört hat, sodass es im nahtlos weitergeht. Ich war sofort wieder mittendrin und habe einfach jede Seite dieses gigantischen Werkes genossen. Ich muss auch gestehen, dass mir Teil 2 etwas besser als Teil 1 gefallen hat, denn hier passiert wieder so einiges und sehr spannendes, mysteriöses. Was ich so an den Büchern liebe ist, dass es niemals langweilig wird und Kvothes Abenteuer immer sehr abwechslungsreich und immer faszinierend sind. Es gibt noch so viele Geheimnisse zu lüften und ich kann nicht auf den nächsten Teil warten (bei dem keiner weiß, wann er fertig sein wird). Am meisten bin ich auf die Chandrian gespannt.
    Bei jedem Buch gibt es so wichtige Wendungen; und jedes Buch unterscheidet sich von einander, denn wir erleben Kvothes kompletten Werdegang, was spannend zu verfolgen ist. Die Magie in den Königsmörder-Chroniken ist so fesselnd und seit Band eins bin ich nach wie vor ein großer Fan der Reihe. Besonders in diesem Teil gefallen mir die mystischen Wesen und Geheimnisse wie Felurian, Ctheah oder Amyr. Auch die Rückreise aus Ademre ist sehr spannend beschrieben, die Seiten flogen nur so daher. Zum Ende hin begegnen wir noch ganz vielen alten Freunden und ich muss gestehen, dass ich Kvothes Leben an der Universität wirklich vermisst habe. Es war also für mich persönlich ein lang ersehntes Wiedersehen mit alten Freunden. Besonders Gänsehaut habe ich bekommen, als Kvothe nochmal nach Tarbean reist und ein paar alte Orte seiner Kindheit als Bettlerjunge besucht hat. Zudem möchte ich auch wissen, wer oder was Bast genau ist und was er so im Schilde führt, mir persönlich ist er immer total unsympathisch und das Ende hat es wirklich in sich. PS: Zu meinen Lieblingscharakteren gehört definitiv Auri und ich bin gespannt, wie ihre Rolle sich entwickeln wird. Meiner Meinung nach ist diese Reihe wirklich ein Must Read für alle Fantasy Fans, die Story ist wahnsinnig spannend und komplex und die Protas sehr authentisch.
    Also für dieses Meisterwerk von Rothfuss gibt es wieder 5+ von 5 Sternen. 

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