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  • Lesemonat Oktober

    Na, wer ist auch so richtig in Herbststimmung wie ich? Wobei meine Stimmung auch so ganz langsam in Weihnachtsvorfreude übergeht. Die Tage werden kürzer, das bedeutet, dass ich vermehrt Zeit mit einem Buch auf meinem Lesesessel und bei Lichterketten genießen kann. Für mich ist das der gemütlichste Leseort und ich kann perfekt abschalten.
    Im Oktober habe ich nur drei Bücher geschafft, wobei eins davon knapp 1000 Seiten hatte. Ich wurde von einem Buch so heftig in den Bann gezogen und generell fand ich meinen Lesemonat Oktober phänomenal. Also fangen wir mal an.

    Sarah J. Maas – Crescent City
    Rezensionsexemplar

    Bryce Quinlan, Halb-Fae und Halb-Mensch, genießt jedes Vergnügen, das Crescent Citys Nächte zu bieten haben. Doch dann wird ihre beste Freundin Danika von einem Dämon brutal ermordet – und für Bryce bricht die ganze Welt zusammen.
    Als der Dämon zwei Jahre später erneut zuschlägt, wird Bryce gegen ihren Willen in die Ermittlungen hineingezogen und muss mit Hunt Athalar zusammenarbeiten. Einem Engel, der als gewissenloser Auftragsmörder berüchtigt ist. Während die beiden der Spur des Dämons tief in die Unterwelt der Stadt folgen, entdecken sie eine bösartige Macht, die ganz Crescent City in Schutt und Asche legen könnte.

    Oh. Mein. Gott. Ich hatte dieses Buch jetzt fast einen Jahr auf meinem SuB und ich bereue es so sehr, es nicht eher gelesen zu haben. Abgeschreckt haben mich unter anderem die fast 1000 Seiten. Aber ich habe je einzelne Seite geliebt. Während ich oft bei Bookstagram gelesen habe, dass das Buch teilweise langatmig oder verwirrend ist, kann ich nur eines sagen: Die Geschichte ist der Wahnsinn. Das war das erste Buch, bei dem ich wirklich geweint habe weil etwas echt trauriges passiert ist. 
    Generell muss ich sagen, das Sarah J. Maas definitiv zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, obwohl ich noch nicht alles von ihr gelesen habe. Aber sie hat einen so gigantischen Schreibstil und treibt mich (positiv) mit diversen Wendungen in den Wahnsinn.

    Während das Cover und die Innengestaltung ein echter Hingucker sind, beeindruckte mich die Story auch vom Inhalt. Bryce als Protagonistin ist unglaublich toll, obwohl sie oft diese Badass Vibes hat, habe ich sie wirklich sehr ins Herz geschlossen. Sie lässt sich nichts vorschreiben aber hinter dieser Maske steckt eine tiefe Traurigkeit. Hunt Athalar ist einfach nur grandios. Die beiden harmonieren wunderbar miteinander, auch wenn es Anfangs etwas schwierig mit den beiden ist. Ich habe extremst auf den ersten Kuss hingefiebert und die Spannung war wirklich greifbar und aufgeladen. 
    Maas entführt uns in eine prächtig in Szene gesetzte Welt und der Erzählfluss ist gigantisch. Uns begegnen zwischen den Kapiteln krasse Cliffhanger, die mein Herz zum stehen gebracht haben. Tragische Wendungen kommen natürlich drin vor und wenn wir die „Auflösung“ des Falls wissen, ergeben die vielen kleinen Hinweise zuvor Sinn. Maas hat die atemberaubende Fähigkeit, Skills der Protagonistinnen zum Schluss aufzubewahren und uns damit zu überraschen. Egal ob bei Caelena von TOG oder in diesem Fall, von Bryce. Tolle Namen und wunderbare Gestalten (Fae, Engel usw.) kommen ebenfalls drin vor. 

    Nach wie vor bin ich wirklich gefesselt von Crescent City und es ist definitiv ein Jahreshighlight.
    5+ Sterne gibt es auch von mir

    Kathryn Ormsbee – Die Sullivan Schwestern
    Rezensionsexemplar

    Die Sullivan-Schwestern haben keine Geheimnisse voreinander! Niemals. 
    Aber genau das hat sich in den letzten Jahren geändert. Nun sind da nur noch verschlossene Türen und Dinge, die man einander nicht anvertrauen kann: Die 14-jährige Murphy trauert um ihre Schildkröte. Die 17-jährige Claire hat gerade eine gnadenlose Absage von ihrem Traumcollege bekommen. Und die 18-jährige Eileen kämpft mit Dämonen, die immer weiter Besitz von ihr ergreifen. Doch dann setzte ein Brief, der die Schwestern über eine unerwartete Erbschaft informiert, eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihrer aller Leben auf immer verändern wird. Drei außerordentliche Schwestern, ein gewaltiges Familiengeheimnis und ein mitternächtlicher Roadtrip ins Unbekannte 

    Das düstere Familiengeheimnis der Sullivan-Schwestern hat mich tief in den Bann gezogen und mich während der Seiten mitfiebern lassen, und das ab Seite 1. Erzählt wird die Geschichte aus der Gegenwart, aber immer wieder gibt es Kapitel aus der Vergangenheit, die uns tiefe Einblicke in das Leben der Schwestern geben.
    Mit der Zeit ergibt sich ein trauriges Gesamtbild, das mich mitfühlen lässt. Generell konnte ich zu Murphy, Claire und Eileen eine Verbindung spüren, welche die drei für mich real gemacht haben.

    Die Geschichte besitzt eine Tiefe, die ich am Anfang gar nicht erwartet hätte und genau das macht das Buch so wahnsinnig interessant. Eine etwas beklemmende Stimmung begleitet das Lesen, was nicht zuletzt auch am tristen Setting liegt. Die Einblicke in die Gedankenwelt der Schwestern sind facettenreich und authentisch, und oft auch sehr traurig. Ich hatte oft das Bedürfnis, die Mädels einfach in den Arm zu nehmen,
    Zwischendurch musste ich immer mal wieder an das Computerspiel “Life is Strange” denken, weil das von der Stimmung her und teilweise vom Setting her passte.

    Der Sprachstil hat mir von Anfang an gefallen, er ist einfach gehalten und die Seiten flogen nur so daher. 
    Auch das Cover ist wunderschön gestaltet, ebenso die Kapitelseiten sind im passenden Stil gehalten.
    Rundum ist das Buch also sehr nahegehend, spannend und bedrückend, mit unvorhersehbaren Wendungen.
    Deshalb gibt es 4,5 von 5 Sternen von mir 

    Elizabeth Lim – Bestickt mit den Tränen des Mondes
    Rezensionsexemplar

    Maia Tamarin hat es geschafft: Sie hat drei magische Kleider aus dem Blut der Sterne, dem Lachen der Sonne und den Tränen des Mondes erschaffen. Doch der Preis dafür war hoch: Der Dämon Bandur bekommt immer mehr Gewalt über sie, und schleichend verwandelt sich auch Maia in einen Dämon. Zuerst versucht sie, ihren Geliebten, den geheimnisvollen Magier Edan, zu schützen und hält es vor ihm geheim. Doch wenn sie seine Hilfe annimmt, kann sie vielleicht den bösen Mächten noch entkommen …

    Teil 2 der Dilogie von Elizabeth Lim hat mir wesentlich besser gefallen als der Vorgänger. Unter anderem hat das damit zu tun, dass die Geschichte von Maia wesentlich düsterer und spannender wird, da sie einen Dämon in sich trägt und der innere Kampf spürbar war. Ich konnte so definitiv mehr Nähe zu ihr aufbauen, da sie mich in Teil 1 kaum irgendwie berührt hat. Zuerst muss ich aber gestehen, dass ich den Einstieg in die Geschichte etwas schwierig fand, da sich die Story in eine komplett andere Richtung entwickelt, als in Teil 1. Außerdem ist die erste Hälfte stellenweise mal langatimig. Aber danach wird es brutaler, spannender und erwachsener. Auch die Magie hat mich wiedertotal in den Bann gezogen, ganz besonders beim grandiosen Finale. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass uns viele bekannte Charaktere aus Teil 1 begegnen bei denen ich nicht gedacht hätte, sie nochmal wiederzusehen.

    Den Sprachstil finde ich malerisch und poetisch und passend so wunderbar zu Maias Geschichte. Auch die Welt konnte ich mir perfekt vorstellen und Port Kamalan hatte ich bildlich vor mir.

    Überzeugen konnte mich das Buch durch ein paar unvorhersehbare Wendungen, die mich gefesselt haben, ebenso mit dem Werdegang von Maia. Ich konnte förmlich spüren, wie sie den Kampf mit dem Dämon aufnimmt und alles dafür tat, um sich selbst und ganz A’landi zu retten. Das Finale war ebenfalls grandios.

    Deshalb gibt es auch 4 von 5 Sterne von mir. 

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