• Nun schaffe ich es endlich, meine beiden Lesemonate zu veröffentlichen und ein paar Rezensionen …
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  • Das ich den Herbst liebe ist glaube ich mittlerweile jedem bekannt, nicht selten berichte ich …
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  • Hallo Ihr Lieben, vor ein paar Tagen war ich mit meinen besten Freundinnen Kat und …
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  • Vorab möchte ich erwähnen, dass ich jede Religion respektiere und dies keine Kritik …
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  • Lesemonat Juli

    Hallo Ihr lieben Büchernarren,
    auch im Juli war ich, was das Lesen angeht wieder super fleißig und habe ein paar Bücher verschlungen. Diese stelle ich Euch hier einmal vor und gebe meine Rezension dazu ab. Vielleicht kann ich Euch für das ein oder andere Buch begeistern. Zudem habe ich mir auch vorgenommen vermehrt Klassiker zu lesen und habe mir sogar schon zwei zugelegt.
    PS: Ich freue mich jetzt schon so sehr auf den Herbst da ich es liebe bei gemütlicher Stimmung (Kerzen, heißer Kakao, draußen regnet es) mich in schönen Geschichten zu verlieren.

    Jane Austen – Stolz und Vorurteil
    Kooperation mit dem Coppenrath Verlag

    „Stolz und Vorurteil“ erzählt von den Mühen der Familie Bennet, fünf Töchter standesgemäß unter die Haube zu bringen. Auf der Suche nach passenden Heiratskandidaten betreten die jungen Frauen einen knallharten Heiratsmarkt, der nicht nach Gefühlen, sondern nur nach wirtschaftlichem Wert fragt.

    Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen vermehrt Klassiker zu lesen und Dank des Coppenrath Verlages durfte ich mit der Schmuckausgabe von Stolz und Vorurteil starten. Für mich ist das Lesen des Buches ein wahres Erlebnis gewesen denn durch die zahlreichen Briefe, Karten und Extras die sich im Buch verstecken war das Lesen umso spannender. Elizabeth hat mich mit ihrer Art total in den Bann gezogen und mochte die Protagonistin sehr. Besonders der Wendepunkt, an dem sie sich über die Gefühle gegenüber Darcy klar wird hat mir gefallen. Auch konnte ich mir die malerischen Parks, Anwesen und Landschaften wunderbar vorstellen. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall ein Must Read für nahezu jeden denn mir wird begreiflich in die weit sich Heirat und Liebe von damals zu heute unterscheiden und wie schwer es für Liebende war sich zu vermählen wenn man unterschiedlichen Schichten angehört. Elizabeth und Darcy sind wohl das bekannteste Liebespaar und ich habe es so genossen die Liebesgeschichte zu begleiten und mitzufiebern. Zugegeben, ich hatte mir den Schreibstil etwas schwieriger vorgestellt, er war definitiv anspruchsvoll und ich musste mich schon konzentrieren aber ich hatte immer das Vorurteil er sei schwieriger zu lesen. Das wird definitiv nicht mein letztes Buch von Jane Austen.
    4,5 von 5 Sternen

    𝑴𝒂𝒓𝒚 𝑬. 𝑮𝒂𝒓𝒏𝒆𝒓 – 𝑫𝒂𝒔 𝑩𝒖𝒄𝒉 𝒅𝒆𝒓 𝒈𝒆𝒍𝒐̈𝒔𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏 𝑾𝒐̈𝒓𝒕𝒆𝒓
    Kooperation mit dem Lübbe Verlag

    Nichts ist für die Londonerin Hope Turner schöner, als sich in die Bücher ihrer Lieblingsautorin Jane Austen zu träumen. Denn ihr eigenes Leben ist alles andere als spannend und romantisch. Das ändert sich, als sie sich eines Tages in die Buchhandlung Mrs. Gateway’s Fine Books verirrt und ihr Leben auf den Kopf gestellt wird durch den Fremden Rufus Walker, der sie regelrecht zu verfolgen scheint. Bis er ihr schließlich Unglaubliches offenbart: Der Buchladen ist das einzige Portal in die Welt der Bücher, in der die Romanfiguren ein Eigenleben führen. Doch diese Welt ist in Gefahr.

    Am Anfang dachte ich, das könnte ein solider Urbanfantasy Roman werden aber bereits nach den ersten Seite wusste ich, dass eine Erwartungen übertroffen wurden. Die Idee, dass gelöschte Wörter irgendwo „hinfließen“ können und das es eine Welt gibt, in der all die Romanfiguren sich treffen fand ich total spannend und die Vorstellung einfach wunderschön. Wie gerne würde ich auch in mein Lieblingsbuch tauchen oder meine Lieblingsprotagonistin zur Freundin haben oder durch die Welten meiner Lieblingsbücher reisen. Hope finde ich als Protagonistin charismatisch und tapfer da sie sich mit einigen Erlebnissen auseinandersetzt und nicht überheblich wirkt sondern auch großen Kummer in sich trägt. Auch die beiden Charaktere Lance und Gwen haben mir immer ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und finde sie sehr liebenswert. Generell konnte ich durch den schönen Schreibstil das Buch innerhalb weniger Tage lesen und habe es sehr genossen in die Geschichte einzutauchen. Auch das Setting bzw. die Settings auch anderer Romane waren grandios. Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“ kommt ziemlich häufig vor und ich bin froh es erst vor kurzem gelesen zu haben deshalb war das Buch nochmal um einiges magischer. Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gefesselt und neben Spannung und Humor gibt es noch eine gewaltige Portion Magie die jeden Buchliebhaber fesselt. Ich war immer gespannt welche Romanfigur ich beim Lesen als nächstes begegne und war gierig darauf. Auch den zweiten Teil werde ich lesen da ich unbedingt wissen möchte wie die Geschichte aus geht.
    4.5 von 5 Sternen

    Brandon Sanderson – Die Kinder des Namenlosen
    Kooperation mit Heyne

    Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda verliert ihr Augenlicht sobald die Sonne aufgeht. Eines Nachts versagt der Schutzzauber, und Tacendas Familie wird getötet. Tacenda glaubt, dass der neue Lord, der vor einiger Zeit den alten Herrscher abgelöst hat, dafür verantwortlich ist denn angeblich steht er mit Dämonen im Bunde. Sie bricht in sein Herrenhaus ein, um Rache zu nehmen. Doch schnell muss sie erkennen, dass der Lord alles andere als von dieser Welt ist, und dass sehr viel dunklere Mächte für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind.

    Leider hat mich das Buch nicht so sehr gepackt wie gehofft, der Mix aus Horrorelementen, einer eigentlich spannenden Story hat sich nicht mit dem Humor vertragen, so wurde mir die Ernsthaftigkeit genommen. Obwohl ich Fantasy liebe war mir das dann doch eine Nummer zu übertrieben, die Monster wirkten auf mich eher einem Kinderbuch entsprungen. Ich hatte auch totale Schwierigkeiten Sympathie für die Protagonisten zu entwickeln und die Story an sich ernst zu nehmen. Der Schreibstil an sich war jedoch flüssig und einnehmend, da ich bereits ein Buch von Sanderson gelesen habe, hatte ich mich auf malerische Worte gefreut. Die habe ich auch gelesen aber so ganz packen konnte mich das Buch nicht, für mich wirkte alles zu oberflächlich und teilweise auch emotionslos. 
    1,5 von 5 Sternen

    Niklas Natt och Dag – 1793
    Kooperation mit Piper

    Stockholm im Jahr 1793: Ein verstümmeltes Bündel treibt in der schlammigen Stadtkloake. Es sind die Überreste eines Menschen, fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Der Ruf nach Gerechtigkeit spornt zwei Ermittler an, diesen grausamen Fund aufzuklären: den Juristen Cecil Winge, bei der Stockholmer Polizei für »besondere Verbrechen« zuständig, und Jean Michael Cardell, einen traumatisierten Veteranen mit einem Holzarm. Schon bald finden sie heraus, dass das Opfer mit chirurgischer Präzision gefoltert wurde, doch das ist nur einer von vielen Abgründen, die auf sie warten.

    Brutal, spannend & verstörend. Ich habe selten ein Buch gelesen bei dem einem beim Lesen anders zu Mute wird. Es hat ein paar Seiten gedauert bis ich komplett in der Geschichte war, aber es hat sich gelohnt.Die Beschreibungen sind sehr detailliert und grausam aber zugleich kann man das Buch nicht aus den Händen legen. Der Schreibstil an sich war packend und flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt und beschreibt verschiedene Handlungsstränge die am Ende aufeinander treffen, sodass das Lesen dadurch noch spannender wird. Man ist nicht nur Teil der Ermittlung sondern schaut auch in das Verhaltensmuster des Täters. Skurril wird es, wenn man zudem Mitleid empfindet. Die Kapitel aus Anna Stinas sowie Kristofers Sicht bringen somit Abwechslung in die Story und man erhält viele Hintergrundinformationen. Mit den Protagonisten konnte ich mich gut anfreunden, auch wenn es nicht die typischen „Helden“ einer Geschichte sind, jeder hat ein Laster auf dem Buckel. Aber sie wirkten überzeugend und echt, vielleicht gerade weil sie nicht perfekt sind. Auch die Beschreibungen des Settings waren verstörend real, zwischen Kälte, Fäkalien und kranken Menschen findet man sich beim Lesen wieder. Der historische Roman ist wirklich krank und spannend und ein Fan für jeden, der gern Brutales liest.
    4 von 5 Sternen

    Frances Hodgson Burnett – Der geheime Garten
    Kooperation mit dem Coppenrath Verlag

    Die zehnjährige Mary wird nach dem Tod ihrer Eltern auf das abgelegene Landgut ihres Onkels geschickt, wo sie fortan leben soll. Die Geheimnisse in dem großen Haus mit den hundert verschlossenen Zimmern wecken schnell ihre Neugier. Was sind das für Schreie, die nachts durch die Gänge schallen und die niemand gehört haben will? Und was hat es mit dem vergrabenen Schlüssel zu einem geheimen Garten auf sich, der seit Jahren nicht mehr betreten worden ist? 

    „Der geheime Garten“ habe ich als Kind immer sehr gern geschaut, jedoch das Buch bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gelesen. Für mich persönlich ist die Geschichte magisch und besonders weil a) Kindheitserinnerungen damit verbunden werden und b) die Story an sich einfach wunderschön zu lesen. Gerade auch die Schmuckausgabe bietet dem Leser ein spannendes Leseerlebnis da es mit den Seiten immer etwas zu entdecken gibt. Mit viel liebe zum Details sind die interaktiven Extras gestaltet und jede Seite sprüht vor Liebe und man hat das Gefühl Mary bei ihrem zauberhaften Erlebnis zu begleiten. Egal ob alt oder jung. Der geheime Garten ist ein wunderschöner Klassiker den man auf jeden Fall gelesen haben sollte. Für mich ist der geheime Garten eine wunderschöne Geschichte die von Freundschaft handelt, zudem steckt eine großartige Botschaft hinter der Story. Vielen lieben Dank nochmal an den für das fabelhafte Buch. 
    5 von 5 Sternen

    Sɪᴍᴏɴ Bᴇᴄᴋᴇᴛᴛ ﹣ ᴅɪᴇ ᴇᴡɪɢᴇɴ Tᴏᴛᴇɴ
    Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert. 
    Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt.

    Bereits vor Jahren habe ich angefangen die David Hunter Reihe zu lesen und es ist einer der wenigen Reihen bei der mich jedes Buch wirklich fesselt. Gerade auch das Wissen, welches in jedem Buch steckt, ist für mich sehr interessant da man viele Informationen zu Verwesungsprozessen bekommt. Ich liebe dunkle und düstere Atmosphäre die in dem Buch vermittelt wird, den Verfall und die Lügen. Grundsätzlich spielen die Thriller im Herbst und ich kann die Kälte und Düsternis durch die Seiten spüren. Zudem hat mich dieses Buch gelehrt einen Charakter wirklich zu verabscheuen, hier ein ganz großes Lob an Beckett einen Charakter so zu beschreiben, dass man ihn wirklich nicht leiden kann. Es kommen auch wieder unterschiedliche weitere Antagonisten vor bei denen man weiß, dass diese Dreck am Stecken haben aber erst am Ende wird alles aufgelöst. Generell liebe ich die Spannung in den Büchern da ich immer miträtsel wer der Mörder ist. Auch kommt eine alte Bekannte wieder und es kommt zu einem grandiosen Showdown. Ich hoffe nur, dass ein weiterer Band in Planung ist.
    4 von 5 Sternen 

    April Wynter – Nach oben führt auch ein Weg hinab
    Kooperation mit der Autorin
    Maddys Leben ist ein Albtraum: Durch das Abitur gefallen, keinen Job gefunden und jetzt soll sie auch noch den Sommer bei ihrem Vater in Kanada verbringen, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Als sie ein Angebot erhält, als Influencerin für eine Agentur zu arbeiten, wittert sie die Chance ihres Lebens. Ein Roadtrip durch die Rocky Mountains soll ihre Karriere voranbringen. Blöd nur, dass sie auf ihren im Rollstuhl sitzenden Großvater aufpassen muss.

    Ganz ehrlich, das Buch ist wirklich eine ganze große Nummer: Es sorgt nicht nur für Abenteuerlust sondern thematisiert auch Themen, denen wir unbewusst hinterherlaufen. Gerade auch im Social Media Bereich. Oft streben wir dem perfekten Urlaubsschnappschuss entgegen anstatt den Moment zu genießen, was leider oft stimmt. Wir konzentrieren uns oft zu sehr darauf, alles perfekt in Szene zu setzen anstatt einfach mal zu leben. 
    Die Kulisse des Buches hat mich sofort fasziniert da ich schon immer mal in die Rocky Mountains wollte und der Erzählstil hat mich sofort gefesselt. Den Roadtrip habe ich so hautnah miterlebt, dass ich fast schon die Tannenduft einatmen konnte. Auch die Idee, einen Roadtrip mit dem Großvater samt Rollstuhl zu machen ist untypisch und spannend zugleich, auch wenn das Ende (spoiler) schon ziemlich traurig war. Interessant war ebenfalls die Entwicklung von Maddy mitzuerleben, welche am Anfang eher mürrisch und genervt war aber im Laufe der Geschichte sich immer weiter geöffnet hat und über ihr Verhalten nachgedacht hat. Ich habe sie sehr ins Herz geschlossen und ihre Geschichte verfolgt. Was mich zudem begeistert hat, sind die QR-Codes über die Sehenswürdigkeiten in den Rockies, das machte das Ganze noch lebendiger. Das Buch hat mich persönlich viel zum Nachdenken gebracht und bin unendlich froh es gelesen zu haben. Für mich ein Highlight in 2020!
    5 von 5 Sternen

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