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  • Lesemonat August

    Wie ihr merkt, hole ich die letzten Wochen blogtechnisch endlich auf! Ich habe nämlich in der nächsten Zeit etwas Luft und kann mich vermehrt auf Social Media (und meinen Projekten und Kooperationen) widmen. Das bedeutet wiederum auch, dass ich mehr Zeit zum Lesen habe denn ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich euch für den Lesemonat August leider nur drei Bücher präsentieren kann. Denn leider sind es nicht mehr Bücher geworden, da ich viel unterwegs war. Aber besser drei als keine! Fangen wir auch direkt mal an:

    Mary E. Garner – Das Buch der gelöschten Wörter 3
    Die magische Buchwelt, in der Romanfiguren ihr eigenes Leben führen, ist für die Londonerin Hope Turner zur zweiten Heimat geworden. Doch das Geheimnis um die Buchwelt ist bedroht, und Hope hat sich dem Bund aus Menschen und Romanfiguren angeschlossen, um es zu schützen. Nun wurde das BUCH sogar entführt! Dahinter kann nur Quan Surt stecken, eine Figur, deren Roman nie vollendet wurde und die davon träumt, das Gefängnis ihres Romans zu verlassen. Surt ist es gelungen, die Barriere zwischen den Welten zu durchbrechen. Seitdem ist es auch anderen Buchgestalten möglich, in die reale Welt zu reisen, selbst den übelsten Bösewichten. Nur sein eigener Autor kann ihn auf seinem Feldzug gegen die Menschen noch aufhalten, doch dieser ist verschollen.

    Bei dieser Reihe geht einfach der größte Pluspunkt an die wunderbare Welt, die die Autorin geschaffen hat, denn wer würde nicht gern in seine Lieblingsromane reisen? Zusammenfassend ist dieser Band auch ein guter Abschluss der Trilogie, die ich gern gelesen habe; wobei es hier ein offenes Ende gibt, die ggf. auf ein Spin-off hindeuten könnte. 
    Richtig gelesen, nur ein „guter“ Abschluss, denn mehr war meiner Meinung nach nicht drin. Hope als Protagonistin ist sehr schwierig, da sie bereits 42 Jahre alt ist, sich aber leider extrem naiv und dümmlich benimmt. Mit ihrer Mum diskutiert sie ihr Gefühlschaos aus, was mich sehr genervt hat und stellenweise unpassend war (für mich ging die Magie dadurch verloren). Auch zahlreiche Logikfehler und extrem vorhersehbare Ereignisse minderten meinen Lesespaß. In Band 1 wird erwähnt, dass Rufus adoptiert wurde und nicht Kenans leiblicher Bruder ist und irgendwie scheint Hope das total vergessen zu haben (ich will nicht Spoilern, deshalb gehe ich nicht auf Details ein). Aber dieses „Vergessen“ war leider total daneben und ich habe mir die ganze Zeit gedacht „aber das wusstet ihr doch alles schon? Habt ihr das vergessen?“
    Generell dümpelte die Story eher so vor sich hin, ohne große Spannung. Nur zum Ende hin wurde es dann etwas fesselnder und der Fall schließt sich schlüssig. Aber das Geheimnis hätte eben viel eher gelüftet werden können, wäre Hope nicht so naiv und kindlich in ihrem Verhalten.
    Ich bin froh, dass die Reihe vorbei ist da sie wirklich mit jedem Band schlechter wurde.
    Dieser solide 3. Teil bekommt auch nur 3 Sterne von mir.

    Pierce Brown – Red Rising 2 – Im Haus der Feinde
    Der 2. Teil von Red Rising hat mich so geflasht, überrascht und schockiert (und tausend andere Emotionen in mir hervorgerufen), dass ich den Teil wirklich als ein Jahreshighlight abstempeln kann. Ohhh mein Gott, was ein Buch!
    Wie unfassbar gut ist das Buch bitte?
    Zugegeben, am Anfang brauchte ich etwas um wieder reinzukommen, denn zwischen Teil 1 und 2 vergehen in der Story ein paar Jahre. (und Teil eins habe ich Anfang des Jahres gelesen, deshalb musste ich nochmal kurz Revue passieren lassen, wer wer war).
    Aber einmal wieder drin, hat mich jede einzelne Seite in den Bann gezogen, da die Geschichte einfach super spannend ist und so viele unvorhersehbare Dinge passieren. Ich hatte beim Lesen einen erhöhten Puls, ich habe versucht herauszufinden wer was im Schilde führt und wer dieser besagte „Ares“ ist; aber Brown hat so eine unfassbar geniale Art, extrem spannende Wendungen einzubauen, sodass extrem oft überrascht wurde.
    Ja, das Buch ist etwas anders als Teil 1 aber dadurch nicht weniger spannend. 
    Darrow als Protagonist ist gigantisch, ich liebe seine Entwicklung und kann seine Beweggründe total verstehen. Auch sein bester Freund Sevro ist ein wahnsinnig interessanter Charakter, ebenso wie Mustang. Ach; eigentlich liebe ich wirklich jeden Charakter weil jeder einzelne interessant und vielseitig ist. Leider musste ich mich von ein paar tollen Charakteren verabschieden (die Mordrate ist leider ziemlich hoch), aber dafür kommen neue Charaktere hinzu. Generell ist die Entwicklung der Story enorm und sie nimmt mit der Zeit einen ganz anderen Verlauf, als ich gedacht hätte. Und genau das macht das Buch so lesenswert!

    Kampf, Intrigen und eine ordentliche Portion Liebe und Freundschaft machen das Buch zu einem absoluten Highlight. Auch das Geheimnis rund um die Söhne des Ares ist total fesselnd. 
    Obwohl ich normalerweise kein SciFi lese liebe ich das Setting und die Vorstellung, dass Menschen auf dem Mars leben. 
    Für dieses krass gute Buch mit einem enorm heftigen Ende vergebe ich 5+ von 5 Sternen

    Jenny-Mai Nuyen – Kalt wie Schnee, hart wie Eisen
    Vom Vater verstoßen und von der Mutter verraten, wuchs die Königstochter Kanemô fernab des Palasts in einem Kloster auf. Als der Vater stirbt, will der Rebellenführer Heganen sie zur Frau nehmen, um so auf den Thron zu gelangen. Doch Kanemô will die Macht für sich. Durch einen Pakt mit einer mächtigen Hexe gelingt es ihr, Heganen unter ihre Kontrolle zu bringen. Dafür verlangt die Hexe ihr Herz. Erst als sich der Rebell Perakín unerklärlicherweise in sie verliebt, beginnt Kanemô zu begreifen, was ihr fehlt. Aber kann sie ihr Herz zurückbekommen? 

    Vorab muss ich sagen, dass mich das Buch leider nicht so gefesselt hat, wie gehofft da der Inhalt an sich wirklich vielversprechend klingt. Aber auf den 400 Seiten passiert sehr viel, es gibt viele Settingwechsel, aber mit wenig Tiefe in der Story und ohne großartige Überraschungen. Es gab Passagen die ich schön und magisch fand, der Großteil war aber eher solide und ohne Tiefgang, also eher enttäuschend für mich.

    Kanemo wirkt von ihrem Verhalten her stellenweise sehr naiv, besonders wenn sie sich in einer Szene der Hexe anvertraut (will nicht Spoilern). Sie stellt mir persönlich einfach zu wenig Fragen sondern macht alles kommentarlos mit, als würde man jeden Tag mal eben so sein Herz eintauschen. Generell konnte ich zu ihr keine Verbindung aufbauen, da Kanemo einfach unnahbar und kalt wirkt. Auch Perakin verwirrte mich: erst liebt er Kanemo und will alles für sie tun und plötzlich liebt er Laurien. Diese krassen plötzlichen Gefühlswechsel sind meiner Meinung nach nicht authentisch und sorgen eher für Unlust beim Lesen.
    Ich habe immer wieder versucht, die Story zu mögen aber sie hat mich einfach nicht gepackt oder überzeugt. Ich bin eher lustlos durch die Geschichte dedümpelt und war immer wieder kurz davor, das Buch abzubrechen. Aber ich wollte irgendwie wissen, wie es ausgeht. Das Ende kam auch viel zu abrupt und ich dachte nur so „ahh… okay“

    Fantasy Bücher erschaffen immer eigene Welten und das war das erste Buch ohne Karte, was ich traurig fand. So viele Territorien wurden genannt und da wäre eine Karte einfach besser gewesen. Optisch hat mir einfach was gefehlt.
    Auch Elfen kommen drin vor: Nachtelfen und Hochelfen. Was der Unterschied ist? Keine Ahnung, es wurde nie erwähnt. 
    Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen und von mir bekommt sie auch nur 1,5 von 5 Sterne.  

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